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> Raketenkomplex 9K72 Elbrus, Entwicklung, Dislozierung, TTA
Eagle-One
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 01:07 Uhr
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Suchbegriffe für das Thema:
Raketenkomplex 9K72 Elbrus SS-1c Scud-B Scud Rakete 8K14 Startrampe 9P117 9P117M 9P117M1 Gefechtskopf Raketenbrigade R-300 R-17 8F14 8F44 269A RA-17 Kernwaffe GAZ-66T 2T3 2T3M 2T3M1 8T311 R-145 OTR Träger Startbatterie Kapustin Jar
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Nachdem die Diskussion bei "Technik der anderen Spezialtruppen und Dienste > SIL 135" etwas aus dem Ruder lief, wurde hier dieses neue Thema eröffnet, um die raketentechnischen Fragen zum Raketenkomplex 9k72 zu Ende diskutieren zu können.
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Eagle-One
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 01:10 Uhr
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Damit auch Nicht-Raketschiks ungefähr wissen, worum's sich im Thema dreht, folgt zunächst eine Abbildung mit der Hauptkampftechnik des Komplexes 9K72. Das Bild zeigt zwei Startrampen (StRa) des Elbrus-Komplexes (9P117M/M1) bei der Entfaltung aus der Bewegung (Quelle: "Soldaten des Volkes", Militärverlag der DDR, 1. Auflage Berlin 1985). Die Startrampen gehörten bis 1990 zur 1. Raketenabteilung (RA) der 5. Raketenbrigade (RBr) "Bruno Leuschner".

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Eagle-One
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 01:48 Uhr
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Iso am 21. November 2005

QUOTE
dass die StRa für OTR keinen Sicherheitsmechanismus (Sicherheitsschaltung mit Freigabecode und Vier-Augen-System etc.)  

Bei Luna M war es so, daß sich auf der rechten Seit der Rampe das Startpult befand, welches an einem 50 oder 60 Metrer langem Kabel war, das ausgerollt werden konnte. In das Startpult mußten zwei Schlüssel gesteckt und gedreht weden, erst dann konnte der Start erfolgen.


Im Regelfall wurde auch die Rakete 8K14 des 9K72-Komplexes von einem sog. Fernstartpult aus einer Entfernung von ca. 50 m hinter der Startrampe gestartet. Die Startfunktionen hätten zwar auch aus der LL-Kabine ausgeführt werden können. Dagegen sprachen aber zwei Risiken:

1. Der Legende nach kam dereinst beim "scharfen Schuss" in der Steppe die Besatzung einer (bulgarischen?) Startrampe samt Kontrollgruppe ums Leben, als sich eine 8K14 kurz nach dem Start infolge eines vereisten Druckreduzierventils (schlampige Taupunkt-Kontrolle!) mit Triebwerkstottern wieder in den Ausleger der StRa legen wollte.

2. Der Startpunkt einer ballistischen Rakete ist ein beliebtes Einschlagsziel von gegnerischen Flugkörpern. Wohl dem, der ein wenig abseits des Weges rastet!

Der (in Deutsch) "Wuistrel-" (Start-)Knopf war indes nur durch einen Deckel vor versehentlichem Betätigen geschützt. Auch das Umschalten der Bodeneinrichtung in die Gefechtslage wurde nur durch eine einfache mechanische Sicherung verhindert. Kein Problem für einen abschusswilligen Feuerzugführer (FZF)! Beim Elbrus-Komplex gab es demnach weder eine Sicherungseinrichtung, die erst oberhalb der Brigadeebene deaktiviert werden konnte, noch das sog. "Vier-Augen-Prinzip". Wer hatte denn beim Komplex 9K52 (TR) die beiden Schlüssel?
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Eagle-One
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 02:11 Uhr
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QUOTE (Eagle-One @ 23. Nov. 2005, 01:07)
QUOTE
Iso am 21. November 2005

QUOTE  
alle Arbeiten von der Besatzung der Startrampe ausgeführt werden konnten.

Wie viele Personen gehörten da zur Besatzung der Startrampe, Bei Luna M Feuerzugführer FW oder OFW , Rampenfahrer Uffz, zwei Rampenkulis GWD.



Zum Feuerzug (FZ) eines 9K72-Komplexes gehörten Mitte der 80er Jahre grundsätzlich 2 Offiziere (Feuerzugführer - FZF - und Offizier Lenkeinrichtung - OLE -), ein bis drei Berufsunteroffiziere (max.: der Offizier Triebwerkseinrichtung - OTE - , der Gruppenführer StRa - K1 - und der 1. Kraftfahrer der StRa - K5 -), zwei bis vier Unteroffiziere auf Zeit (wenn drei BU, dann: 1. Richtkanonier - K2 - und 2. Kraftfahrer der StRa - K6 -) und drei bis vier Soldaten im Grundwehrdienst (2. Richtkanonier - K3 -, Mechaniker Triebwerkseinrichtung - K4 -, MKF des Feuerzug-Ural - K7 - und ev. der MKF des Wasch- und Neutralisationsfahrzeuges 8T311 - K8 -). Das 8T311 und somit auch der K8 waren in der 5. RBr nur in den ungeraden Feuerzügen (1., 3., 5., 7.) vorhanden.
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Ritchie
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 08:18 Uhr
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Hauptmann
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Hallo,

könnt Ihr etwas dazu schreiben, was Ihr im E-Fall in den Zügen/Batterien/Abteilungen für Wach- und Schutzeinheiten ala "Eskorte" gehabt hättet?

Zusätzliche Resi-Wachkompanien und ZSU-23/2 bzw Strela Batterien?

Gab es bei Euch auch SPW?


Gruß
Ritchie


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Eagle-One
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 15:39 Uhr
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QUOTE (Ritchie @ 23. Nov. 2005, 08:18)
Hallo,

könnt Ihr etwas dazu schreiben, was Ihr im E-Fall in den Zügen/Batterien/Abteilungen für Wach- und Schutzeinheiten ala "Eskorte" gehabt hättet?

Zusätzliche Resi-Wachkompanien und ZSU-23/2 bzw Strela Batterien?

Gab es bei Euch auch SPW?


Gruß
Ritchie

Vorgesehen war meines Wissens die Zuteilung von bis zu einem Bataillon (mob.). Soll-Stärke ist mir leider nicht bekannt. Die notwendige Technik hätten die Jungs wohl mitbringen müssen.

Wenn mich mein Erinnerungsvermögen nicht täuscht, dann fuhr bei den taktischen Übungen ohne Gefechtsstart "Empore" im Bestand der Startbatterie auch eine Resi-Mucker-Gruppe auf SPW60PB mit.

Über zusätzliche Fla-Mittel ist mir nichts zu Ohren gekommen.

Gruß
Eagle-One
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einstrich-keinstrich
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 16:07 Uhr
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QUOTE (Eagle-One @ 23. Nov. 2005, 15:39)
Vorgesehen war meines Wissens die Zuteilung von bis zu einem Bataillon (mob.). Soll-Stärke ist mir leider nicht bekannt. Die notwendige Technik hätten die Jungs wohl mitbringen müssen.

Zuteilung ist nicht ganz korrekt.

Im Mob.-Fall wäre ein Wachbattaillon (WB) aufgestellt worden (Soll 2)
Bestand 4 Wachkompanien (je 85 Mann) mit je 3 Wachzügen,
Fahrzeugbestand der Wachkompanie = 7 LKW II.
Dazu noch im WB ein Flakzug (3 * 23 mm Flak ZU 23).

Bearbeitet von einstrich-keinstrich am Mittwoch, 23.November 2005, 16:11 Uhr


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Eagle-One
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 17:34 Uhr
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QUOTE (Eagle-One @ 23. Nov. 2005, 01:07)
QUOTE
Iso am 21. November 2005

QUOTE  
6b=Betankung

... Noch ne letzte Frage, der Treibstoff und die Salpetersäure waren hochgiftig. Mußte bei und nach der Betankung grundsätzlich von allen Schutzanzüge getragen werden.



Zur Vermeidung von Missverständnissen - der Treibstoff für das Flüssigkeitstriebwerk 9D21 (Konstrukteur: Aleksei Michailowitsch Issajew) der zum Elbrus-Komplex gehörenden Rakete 8K14 bestand aus den Hauptkomponenten Brennstoff (TM185) und Oxydator (AK27i). Der Brennstoff war im Prinzip Flugzeugbenzin (Kerosin) gemischt mit Trikresol (gehört zu den Phenolen). Ohne eine 3. Komponente - den Startbrennstoff Samin (TG02) - hätte die 8K14 allerdings nicht starten können. Traf der Startbrennstoff in der Brennkammer des Triebwerks auf den Oxydator, kam es zur Selbstentzündung des Gemischs und das Triebwerk lief an.

Alle drei Komponenten waren mehr oder weniger giftig. Wobei allerdings die chemische Aggressivität der rotrauchenden Salpetersäure manchmal zusätzliche Probleme bereitete. Die "Profi-Tanker" der Brigade benutzten daher auch spezielle Schutzanzüge. Die Rampenbullen liefen dagegen in der heißen Phase der Betankung (vom Öffnen des ersten bis zum Schließen des letzten Tankventils) am Tankplatz mit vollständiger PSA herum. Allerdings hatten mit einer normalen Betankung (Aufgabe 6a) nur wenige Rampenbullen zu tun (Hauptakteur war hier der Offizier Triebwerkseinrichtung). Der Rest des FZ verpieselte sich aus dem Gefahrenbereich und atmete Frischluft. Bei der parallelen GK-Montage (Aufgabe 6b) sah das natürlich etwas anders aus. Hier musste der montagebereite GK noch während der Betankung bis vor den Raketenträger auf der StRa gebracht werden. Die "Endmontage" (Öffnung des Trägers, Herstellen der Kabelverbindungen zwischen GK und Träger, mechanische Verbindung von GK und Träger) durfte erst ausgeführt werden, wenn das letzte Tankventil geschlossen war. Dann kam auch zumindest die Schnuffi ab.

Gruß, Eagle-One
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Eagle-One
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 18:07 Uhr
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Hätt ich fast vergessen, Iso,

auf www.vimudeap.de/275_4139.html findest Du recht interessante Fakten über die Raketen-Treibstoffbasis 2 in Pinnow bei Schwedt an der Oder. Dort war sozusagen die Heimat des flüssigen Raketentreibstoffs der NVA.

Hab mir von dort mal das nachfolgende Bild von einer 8K14-Betankung ausgeliehen.

Gruß, Eagle-One

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Ritchie
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 18:33 Uhr
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Hauptmann
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Danke meine Herren!

ESKS, was ist ein LKW II.?


Ritchie


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Iso
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 18:50 Uhr
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Stabsfeldwebel
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Hallo Eagle-One
Erst mal ganz große Klasse, hast du gut hingekrigt, das Thema hier reinzubringen.
QUOTE
"Vier-Augen-Prinzip". Wer hatte denn beim Komplex 9K52 (TR) die beiden Schlüssel?

Âlso, wie das richtig gewesen ist, kann ich nicht sagen, ich habe das Startpult immer nur dort liegen sehen. Als die Gefechtskopfmontage beendet war, sind wir immer weggefahren. Ich vermut jetzt mal, der Batteriechef und der Feuerzugführer werden einen gehabt haben. Der Kommandeur glaube ich nicht, der wird wohl wichtigeres zu tun gehabt haben, als im Ernstfall von einer Rampe zur anderen durchs Gestrüpp zu rennen. Es mußte ja ausgeschlossen werden, daß das Triebwerk von einer Person ausversehen oder absichtlich gestartet werden konnte. Genaue Auskunft kann da sicherlich W.Kullig geben.
QUOTE
Im Regelfall wurde auch die Rakete 8K14 des 9K72-Komplexes von einem sog. Fernstartpult aus einer Entfernung von ca. 50 m hinter der Startrampe gestartet. Die Startfunktionen hätten zwar auch aus der LL-Kabine ausgeführt werden können. Dagegen sprachen aber zwei Risiken:

Ich glaube, bei Luna M ist das nicht gegangen. Zuerst wurde das Starttriebwerk gezündet, welches die Rakete mit einer Schubkraft von 60 Tonnen von der Startschiene schob. kurz darauf wurde das Marschtriebwerk und das Rotationstriebwerk gezündet, die kleinen Rauchwolken, die man manchmal am Kopf der Rakete beim Start sieht. Vom Erzählen her kann ich sagen, daß beim Start ein ziemlich großes Locxh hinter der Rampe in den Boden gerissen wurde. Die Farbe der gesamten Rampe war hinterher verbrannt. Wenn Personen, die im Fahrerhaus gesessen hätten, würde ihnen die Lunge platzten, wurde gesagt. So richtig kennt sich da sicherlich W.Kullig aus, er hat mehrere Start,s miterlebt.
Gruß Iso

noch ein Hinweis: Bild wurde von einstrich -keinstrich zur Verfügung gestellt

Bearbeitet von Iso am Mittwoch, 23.November 2005, 18:52 Uhr

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einstrich-keinstrich
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 18:51 Uhr
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Größenklasse laut 054/3/001 "Typen der Kfz-Technik"
Kl. II waren z. B. der LO 1800 oder der LO 2002,

W 50 war z.B. Kl. III, später IV
B 1000 und UAZ Kl. I
URAL 375 Kl. IV
KrAZ 255 Kl. VI

Hab aber keine Ahnung, nach was sich die Einstufung richtete.


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Schirrm.K RA-9
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 19:30 Uhr
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Stabsfeldwebel
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Hallo!

Dass die Rakete bei Luna M mit dem Startpult gestartet wurde, ist klar. Wie ich es in Erinnerung habe, wurde der Start in der Regel vom Rampenchef bzw. Feuerzugführer getätigt. Wie das im Deteil war, weiß ich nicht. Ich war ja Kfz.-Schirrmeister.

Zum Verschießen der Katjuschas diente eine Raketenimitation, in der das Rohr eines Geschoßwerfers montiert war. Zum Start mußten alle Tätigkeiten wie bei einem Raketenstart ausgeführt werden. (wie Schießen mit Einsteckrohr). Diese Variante wurde aus Kostengründen eingeführt.

Das Starten der Rakete aus dem Fahrerhaus war möglich, da sich im Fahrerhaus die gleichen Bedienelemente wie auf dem Startpult befanden. Ich glaube, die waren mit einem Deckel versehen, der verplompt war.

Wie es mit der Überlebenschance war???


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kisy
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 20:28 Uhr
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QUOTE
Zum Feuerzug (FZ) eines 9K72-Komplexes gehörten Mitte der 80er Jahre grundsätzlich 2 Offiziere (Feuerzugführer - FZF - und Offizier Lenkeinrichtung - OLE -), ein bis drei Berufsunteroffiziere (max.: der Offizier Triebwerkseinrichtung - OTE - , der Gruppenführer StRa - K1 - und der 1. Kraftfahrer der StRa - K5 -), zwei bis vier Unteroffiziere auf Zeit (wenn drei BU, dann: 1. Richtkanonier - K2 - und 2. Kraftfahrer der StRa - K6 -) und drei bis vier Soldaten im Grundwehrdienst (2. Richtkanonier - K3 -, Mechaniker Triebwerkseinrichtung - K4 -, MKF des Feuerzug-Ural - K7 - und ev. der MKF des Wasch- und Neutralisationsfahrzeuges 8T311 - K8 -). Das 8T311 und somit auch der K8 waren in der 5. RBr nur in den ungeraden Feuerzügen (1., 3., 5., 7.) vorhanden.


Eagle-one, ich glaube, da ist Dir ein kleiner Fehler unterlaufen, war der K1 nicht der ehemlige LT (OTE)?

Wenn ich mich recht erinnere, waren im FZ 9(10) Mann.

FZF Offz. Planstelle Hptm
OLE Offz. Planstelle Oltn
K1 BU (Gruppenführer)
K2 UAZ (1. Richtkanonier)
K3 GWD (2. Richtkanonier)
K4 GWD (Mechaniker TE)
K5 BU (1. MKF Rampe)
K6 UAZ (2. MKF Rampe)
(macht 8 Mann Bedienung die auf der Rampe fahren)

K7 GWD (MKF FZ Ural)
K8 GWD (Fahrer 8T311) (nur in den ungeraden FZ).


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kisy
Geschrieben am: Mittwoch, 23.November 2005, 20:35 Uhr
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Leutnant
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Zur Ergänzung die Struktur einer Startbatterie (ohne Anspruch auf Vollzähligkeit):

BC Batteriechef Planstelle Mj.
BO Batterieoffizier Planstelle Hptm.
HFW Hauptfeldwebel BU (eigner Ural)

1 Führungszug

ZF Führungszugführer Planstelle Hptm.

1 Rechnergruppe (Fzg LO)
3 Vermessergruppen (1 Mob) auf GAS 66
1 Funktrupp (R 142 auf GAS 66)

2 Feuerzüge

Struktur siehe vor


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