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> NVA Kasernen heute
Andre´
Geschrieben am: Samstag, 28.Juni 2003, 11:08 Uhr
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Vielleicht ein neues interessantes Thema - ehemalige NVA - Kasernen und Objekte und ihre heutige Nutzung. Ein interessantes Thema, wenn man bedenkt das viel Geld zu DDR und auch zur BRD Zeite in diese Objekte geflossen sind.
Ich könnte zu diesen Thema folgendes beitragen:
1. Standort Karow - Nutzung durch die BW, keine Standortsicherheit, Schließung geplant, es wurden noch zu BRD Zeit Millionen investiert um die Kaserne zu moderniesieren (Unterkünfte, Sportplatz usw.), zukünftige Nutzung unklar (Verfall ?)
2. Standort Dabel - Nutzung durch BW - Standort sicher
3. Stanort Demen - keine Standortsicherheit, zukünftige Nutzung unbekannt
4. Standort Dargelütz - Objekt B wurde durch das Bundesvermögensamt zurück gebaut, nicht mehr vorhanden, Objekt C wir durch den Landkreis (Straßenmeisterei, Feuerwehr-Technische-Zentrale, einer Sprengstofffirma (Bunker) und einen Jugenförderverein (Berufsausbildung) genutzt, die Richtfunkstation wir noch durch die BW genutzt.
5. Standort Kreien (Wacheinheit 15 - Bunkeranlage), Nutzung der oberirdischen Gebäude und des Hauptbunkers für die Pilzzucht, Angemeldete Führungen möglich.
Andre´
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Andreas Hartmann
Geschrieben am: Samstag, 28.Juni 2003, 14:42 Uhr
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Meine Standorte wo ich früher gedient (Stab GR-6. I.GB Selmsdorf sowie 1. bis 4.GK) verfallen.Werden heute nicht mehr genutzt. Wo mein Vater als Stabschef gedient FRAZ-40 in Zingst wurde ein großteil der Gebäude abgerissen. Das einzige was noch steht, ist das ehm. Stabsgebäude sowie der Gefechtspark.
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Andre´
Geschrieben am: Samstag, 28.Juni 2003, 15:22 Uhr
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Standort Goldberg - seit1991 keine militärische Nutzung, ein Teil der G18 allebeherbergen heute eine Putenfarm, der ehemalige Club wird teilweise durch einen Wirt genutzt.
Andre´
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Moe
Geschrieben am: Samstag, 28.Juni 2003, 15:24 Uhr
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Hi,

mein Vater und ich haben vor ein paar Jahren seinen Ausbildungsort Annaberg-Buchholz und seine spätere Dienststelle Rudolstadt besucht. In Annaberg kann man auf das Kasernengelände gehen und die Häuser betreten. Das Übungsgelände und die ganzen Pfade, Kletterwände usw. - alles noch vorhanden. Mein Vater war später übrigens beim III/Grenz-Regiment 3 "Florian Geyer".

Moe
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bitti62
Geschrieben am: Samstag, 28.Juni 2003, 18:34 Uhr
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Major
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Standorte der Volksmarine Teil 1

Kommando der Volksmarine Rostock-Gehlsdorf: Nach der Wende teilweise durch die Deutsche Marine genutzt, inzwischen leergezogen, in diesem Jahr Abriss geplant, Nutzung zum Eigenheimbau

1. Flottille Peenemünde: Der Hafen und einige wenige Gebäude werden genutzt (z.B Kdl/Wache als Buchladen), die restliche Gebäude stehen leer und sollen einer Ferienanlage weichen. Das Objekt wurde nach der Wende zusammen mit dem zugehörigen Nordhafen zunächst als Sammelpunkt der Schiffe und Boote der Volksmarine genutzt und war als Marinestützpunktkommando bis zum 31. März 1996 in Nutzung durch die Deutsche Marine. Der Nordhafen wird heute ebenfalls zivil genutzt.

4. Flottille Rostock Hohe Düne:
Hier sind heute u.a. das 2. und 7. Schnellbootsgeschwader stationiert. Es wurden zahlreiche Gebäude neu errichtet bzw. saniert. Kann man im Sommer zum "Tag der offenen Tür" regelmäßig besichtigen.

6. Flottille Bug/Dranske:Das Gelände wird immer noch bewacht, obwohl fast alle Gebäude inzwischen abgrissen sind. Auch hier soll eine Ferienanlage entstehen (u.a. mit 5-Sterne-Hotel und Ferienwohnungen). Der Bau zieht sich aber schon Jahre hin.

Offiziershochschule Stralsund: Ziemlich schnell wurde das Gelände nach der Wende verkauft (die Bundesmarine hatte Interesse). Es haben sich u.a. mit der Fachhochschule Stralsund und dem Berufsförderungswerk zwei große Einrichtungen etabliert. Viele Gebäude wurden neu errichtet, der Rest modernisiert. Mir gefällt dies Entwicklung.

Flottenschule Parow / Marienhubschraubergeschwader 18: Das Gelände erkennt man nicht mehr wieder. Nachdem die OHS an der Schwedenschanze bereits verkauft war, hat die Marine hier zugeschlagen und die Marinetechnikschule errichtet. Viele Millionen Euro sind hier in hochmodernen Anlagen verbaut. Vieles ist natürlich neu entstanden, aber auch die alten Gebäude werden noch genutzt. Die vorher an vielen kleinen Schulen verteilte technische Ausbildung wird hier konzentriert. Dazu wird sowohl das Gelände der Flottenschule das auch das des MHG-18 genutzt.

Schiffstammabteilung 18 /I-Basis 18 Dänholm: Auch diese Einrichtung wurde nach der Wende aufgegeben. Es haben sich zahlreiche andere Nutzer gefunden (Zoll, BGS, Asylbewerber, Segelschule, Marinemuseum, Hotel Taucherbasis, THW u.a). Einige wenige Gebäude stehen leer (u.a. Klubgebäude mit Gaststätte und Kinosaal).


Das beigefügte Bild, zeigt das große Stabsgebäude im ehemaligen Kommando der Volksmarine, im Vordergrund der "Admiralspalast".

Das soll es fürs erste gewesen sein.

bitti

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Volksmarine 1980 - 1990, I-Basis 18 Wolgast, RTTB-18 Hanshagen
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AR-11
Geschrieben am: Sonntag, 29.Juni 2003, 05:36 Uhr
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Bearbeitet von AR-11 am Samstag, 10.Januar 2004, 22:16 Uhr


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Unum mortem consecratus te salutat...
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bitti62
Geschrieben am: Sonntag, 29.Juni 2003, 17:34 Uhr
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Standorte der Volksmarine Teil 2

Stützpunkt Wolgast / WTZ 18 / I-Basis 18: In den fünfziger Jahren musste die auf dem Gelände befindliche Zementfabrik der NVA Platz machen. Nach und nach wurde das Objekt ausgebaut. Heute ist nicht mehr viel davon übrig. Die meisten Gebäude wurden abgerissen und das Gelände zur Erweiterung der Hafenkapazitäten von Wolgast genutzt.

Treib- und Schmierstofflager 18 Ladebow/Greifswald: Das Gelände wird als Hafen Greifswald-Ladebow genutzt.

Raketen-Torpedotechnische Basis 18 Hanshagen/Greifswald: Das Objekt ist noch relativ gut erhalten und hat zumindest im Bunkerbereich offensichtlich noch Nutzer. Viele Jahre nach der Wende wurde das Gelände von einer Privatfirma genutzt, die im Auftrage der Bundeswehr Material und Ausrüstung hier lagerte.

Das Bild zeigt eine der 1990 fertiggestellten Hallen in den in Hanshagen die Raketenwartung erfolgen sollte. Die Aufnahme ist von 2003.

Tschüß
bitti

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DDA
Geschrieben am: Montag, 30.Juni 2003, 11:55 Uhr
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Flugplatz Marxwalde: heute Neuhardenberg, gehört einer Betreibergesellschaft (ich glaube unter der Leitung von Klaus Heller). Der Flugplatz ist noch als Flugbetriebsfläche eingtragen, allerdings findet dort vom Wochenmarkt über Fahrtraining der Polizei bis zu Musikveranstaltunge alles statt. Eigentlich wollte die RyanAir den Platz als Landeplatz "Berlin" anfliegen, ich weiß aber nicht, was daraus geworden ist. Die Gebaude sehen sehr heruntergekommen aus, ich habe in einer GDF sogar Stroh ausliegen sehen, vielleicht "zurück zur Natur"?

Ausweichflugplatz Müncheberg: wird als Segel- und Motorflugplatz genutzt, die Gebäude dienen als Hangar und Unterkunftsgebäude

Axel


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ex. Funker JG8 {Marxwalde} 2.JS
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Andre´
Geschrieben am: Dienstag, 01.Juli 2003, 17:03 Uhr
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Hagenow - weitere Nutzung durch die BW
Truppenübungsplatz Lübthem - weitere Nutzung durch die BW
Stern-Buchholz (Schwerin) - weitere Nutzung durch die BW
Werderkaserne Schwerin - noch Nutzung durch die BW, soll aufgegeben werden.
Übungsplatz Goldberg - heute Standortübungsplatz, genutzt von BW, Polizei und Zoll (Schießausbildung)

Da viele Standort die aufgegeben werden, im ländlichenBereich liegen, hat das meistens auch Auswirkungen im zivilen Bereich. Leerstand von Wohnungen (ehemalige "Stahlhelmviertel"), wegbrechen von Aufträgen an Gewerbetreibende usw., so können sich die Gemeinden die noch Militär beheimaten (sogenannte Großkasernen) glücklichschätzen.
Aber ein Gegner hat es dann auch leichter, ein gezielter Schlag und ...., eine dezentrale Stationierung ist meine Meinung doch des bessere.
Andre´

Bearbeitet von Andre´ am Dienstag, 01.Juli 2003, 17:10 Uhr
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kuno
Geschrieben am: Dienstag, 01.Juli 2003, 17:35 Uhr
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Prora - TUS, MSR. FJB, Walter Ulbricht - Heim


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NVA; BO; springende Infanterie; 1974 - 1990


Die Grenzen des Möglichen lassen sich nur dadurch bestimmen, dass man sich ein wenig über sie hinaus, ins Unmögliche, wagt.
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Hoffi
Geschrieben am: Mittwoch, 02.Juli 2003, 16:41 Uhr
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Prora ist u.a. auch NVA-Museum. Eine Disco, die schon wieder zu ist, gibt es auch.
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Andre´
Geschrieben am: Mittwoch, 02.Juli 2003, 17:48 Uhr
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Nun Prora ist schon ein Thema für sich, im letzten Monat waren Auszubildende des Maler-, Bau- und Tischlereibereiche in Prora um, ich glaube Haus 5 und 4 für das Jugendevent "Prora 03" im August 03 einiger Maßen herzurichten, die Masse der ca. 12.000 Angemeldeten soll da bei in Zelten wohnen.
In den 80-ziger gab es keine Fällis mehr in Prora, Richtung Mukran angefangen, bekann die Unterbringung, nach meinen Erinnerungen:
- Baueinheit (Spartensoldaten)
- Armtw 15
- Offizierschule "OTTO Winzer" - Ausläanderschule
- Unteroffizierschule "Haberschag"
- Fähnrichschüle (auch die Musiker)
- Erholungsheim
- Zeltplatz
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Andreas Hartmann
Geschrieben am: Mittwoch, 02.Juli 2003, 18:59 Uhr
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Die Disco M3 in Prora ist nicht zu.Sie war noch nie zu. Disco ist immer am Sonnabend, in den Sommermonaten freitag und Sonnabend. Sie ist im ehemaligen Klubhaus der NVA untergebracht.
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bitti62
Geschrieben am: Mittwoch, 02.Juli 2003, 19:52 Uhr
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Volksmarine Teil 3

Sassnitz: Vom ehemaligen Stützpunkt Sassnitz (Hafen) wird das Hafenbecken zivil genutzt (u.a. Zoll, DGzRS). Die Gebäude sind völlig verfallen und für den Besucher des Hafens kein schöner Anblick. Der von der Stadt geplante Abriss lässt auf sich warten.
Ebenfalls völlig verfallen ist der größte Teil des Geländes in Sassnitz-Dwasieden (zuletzt u.a. hier untergebracht Kompanie Chemische Abwehr, Marinebaupioniere). Das einstige Schlossgelände ist seit Kriegsmarinezeiten militärisch genutzt und soll eigentlich Kurzentrum werden. Aber, aber ...

Sehlen/Rügen: Das ehemalige Munitionslager der 6. Flotiile steht leer, nur im ehemaligen Kfz-Park ist derzeit eine Firma. Auch hier sind die Gebäude kurz und klein gemacht. Die Bunker stehen leer und sind teilweise für Fledermäuse hergerichtet.

Tilzow/Rügen: Die Anlagen der ehemaligen Raketentechnischen Abteilung 6 werden heute zivil genutzt und sind in gutem Zustand. Die einst am Objekttor endende Straße ist natürlich inzwischen für den öffentlichen Verkehr freigegeben.

Das Bild habe ich 2002 in Sassnitz-Dwasieden aufgenommen.

bitti

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Hoffi
Geschrieben am: Donnerstag, 03.Juli 2003, 16:04 Uhr
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Landstreitkräfte

Auf dem Gelände der ehem. Uffz-Schule I in Weißkeißel ist im vorderen Bereich jetzt eine BGS-Kommandantur untergebracht. Der Rest liegt brach und wird -wie heißt es doch so schön- zurückgebaut.

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