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> Gedenkstätten der Roten Armee, in der DDR
joachimroehl
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 02:58 Uhr
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Es gibt jetzt ein Buch über "Sowjetische Gräberstätten und Ehrenmale in Ostdeutschland" aus dem Verlag WOSTOK. Aber nur wenige Gedenkstätten und Friedhöfe in den ostdeutschen Ländern für über 400.000 Gefallene der Roten Armee konnten darin erwähnt werden. Vielleicht ist dies eine Einladung an alle aus ihrer Heimatregion das eine oder andere Bild hier demnächst einzufügen. Wer in Stahnsdorf bei Potsdam im MSR-2 Arthur Ladwig gedient hat, wird es sicherlich noch kennen. Am Rande des Südwestfriedhofes befindet sich das Denkmal für 1389 Gefallene. Zu DDR-Zeiten gepflegt und in die alljährlichen Veranstaltungen zum 8.Mai eingebunden ist es nach der Wende am 08.05.2000 und am 09.05.2006 geschändet worden. Gemäß einem Abkommen mit der Russischen Föderation von 1992 zu Erhalt und Pflege der Russischen Gedenkstätten hat die Bundesrepublik auch hier den alten Zustand inzwischen wieder hergestellt.

http://www.verfassungsschutz.brandenburg.d...le_bewegung.pdf
http://images.zeit.de/text/1998/38/Das_let...andbein_wackelt

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martin
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 03:34 Uhr
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QUOTE (joachimroehl @ Freitag, 21.Dezember 2007, 02:58 Uhr)
Es gibt jetzt ein Buch über "Sowjetische Gräberstätten und Ehrenmale in Ostdeutschland"

Ich hörte, dass dieses Werk etwas umstritten ist.

Zu DDR-Zeiten hat es schon einmal eine Veröffentlichung in dieser Sache gegeben;
das letzte verfügbare antiquarische Angebot lag bei 400 Euro - und ich druck's aber
nun leider auch nicht selbst - das Geld.

Vielleicht sollten wir mit der Geschichte anfangen.
Also es hat 1945 viele tote sowjetische Soldaten gegeben. Die wurden natürlich in
der Nähe ihres Todesortes bestattet.
Sodann hat es 1946 (also noch vor der großen Demilitarisierung) noch den Hungerwinter
gegeben: Auch da starben sowj. Soldaten - aber auch offensichtlich viele Säuglinge:
Ähmmm, ja: Ganz kleine sowj. Staatsbürger.

Vor einigen Wochen hatte ich gelesen, dass es einen Befehl zur Umbettung der Toten
gab: Die wurden auf wenige, zentrale, zentral festgelegte Friedhöfe umgebettet.
Leider habe ich die Quelle nicht parat: Die muss aber im Internet sein - dort las ich das.

Also wir haben die definierten zentralen Friedhöfe.

Darüber hinaus haben wir weitere Friedhöfe (wie Wittenberg), die in der zentralen Liste
nicht erwähnt sind. Dort ist dann die Frage, wann zeitlich diese angelegt worden sind.

Darüber hinaus ist die Frage, ob diese weiteren Friedhöfe (oder einige davon) wirkliche
Friedhöfe waren - oder "nur" symbolische Gedenkstätten mit angedeuteten Gräbern:
Ich habe Hinweis darauf, dass in mindestens einem Fall der "Friedhof" nicht wirklich
einer ist - sondern die Grabplatten symbolisch sind.

Nicht falsch verstehen bitte: Ich bewerte nichts - ich möchte nur fachlich trennen.

Summa:
Wir haben zwei "Klassen" von Friedhöfen. Und dann haben wir noch die Heldenge-
denkstätten. Daher wird dann dann folgend ordentlich durcheinander gehen - darauf
wollte ich vorab hinweisen.

Martin
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Wolf
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 10:17 Uhr
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Das kann und wird sicher so sein Martin, das es da Unterschiede gibt.

Bei einem meiner letzten Be´suche in Beelitz besuchte ich auch den Ehrenfriedhof der CA mitten in der Stadt.

Dort waren vor der Wende ein großer Oblisk und viele, viele Grabplatten in sauber angeordneten Reihen. Dort lagen übrigens am 09.05. jeden Jahres auf jeder Grabplatte Blumen.

Mittlerweile sind die Grabplatten umgelegt worden, so das jetzt nur noch der Obelisk und zwei Reihen Grabplatten vorhanden sind.

Dafür ist am Eingang ein monströses Grabmal dazu gekommen, das es vorher nicht gab und für die in dieser Zeit verstorbenen namenlosener Beelitzer und "Gastbeelitzer" geschaffen wurde.

Aufgefallen ist mir der sehr hohe Anteil dort beigesetzter, das sehr, sehr viele Kinder darunter waren mit den bereits von Martin angesprochenen Jahr 1946 / 1947.

Es liegen sort offensichtlich nicht nur Opfer der Kriegshandlungen sondern auch nach Kriegsende verstorbene.

Wolf


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1971 - 1990 NVA

Die über Nacht sich umgestellt, und sich zu jedem Staat bekennen - das sind die Praktiker der Welt, man könnte sie auch Lumpen nennen.
(Wilhelm Busch)
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martin
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 14:11 Uhr
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QUOTE (Wolf @ Freitag, 21.Dezember 2007, 10:17 Uhr)
Mittlerweile sind die Grabplatten umgelegt worden, so das jetzt nur noch der Obelisk und zwei Reihen Grabplatten vorhanden sind.

Guter Hinweis - das müßte ich auch noch erklären.

Also die UdSSR wollte ursprünglich eine Regelung in den 2+4 haben; das wollten aber
alle anderen nicht. Daher gibt es eine Bestimmung über Pflege usw. im Folgevertrag
BRD-UdSSR. Da steht dann:
Artikel 18
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland erklärt, daß die auf deutschem Boden
errichteten Denkmäler, die den sowjetischen Opfern des Krieges und der Gewaltherrschaft
gewidmet sind, geachtet werden und unter dem Schutz deutscher Gesetze stehen. Das
Gleiche gilt für die sowjetischen Kriegsgräber, sie werden erhalten und gepflegt.


Das ist jetzt erstmal die Basis.

Dabei haben wir faktisch drei Klassen von Gedenkstätten und Friedhöfen:
1) Eigentlich von DDR gebaut (also Panzerdenkmal Wittenberg) - stand nie unter Schutz
dieses Vertrages - abgerissen.

2) unveränderte, sanierte oder nicht sanierte Gedenkstätten/Friedhöfe

3) In jüngerer Zeit kommen (also bei den "echten" Friedhöfen) Umbettungen in teil-
weise erheblichem Ausmass zu Stande: Während man 1990 davon ausging, dass
das alles bis zum jüngsten Tag so bleibt, wollen nunmehr Nachkommen die Toten
in heimatlicher Erde bestattet sehen - was man auch gut verstehen kann.

Dieser dritte Punkt beinhaltet dann auch Umgestaltungen. Es sieht ja nicht so sehr
schön aus, wenn der Friedhof aussieht wie geplündert. Umgestaltungen gehen meines
Wissens aber nur mit Beteiligung der Russischen Botschaft: Wenn so ein Dorffürst
auf die Idee kommt, da allein was zu ändern - dann rappelt es ordentlich in der Kiste.

Ein Problemfeld möchte ich noch nennen: Diese Friedhöfe liegen nicht im täglichen
Interesse der Bevölkerung. Daher sind sie im besonderen Mass auch vandalismus-
gefährdet. Dieses führt dazu, dass es sich einige Gemeinden einfach machen: Der
Friedhof wird zugeschlossen (gerade gesehen in Merseburg). Dieses widerspricht
aber dem Geist des o.g. Vertrags.

Martin
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Gilbert Wolzow
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 14:32 Uhr
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....interessantes thema.

als kleiner junge hatte ich mal am rande von marzahn (hinter dem hohenschönhauser klärwerk) versteckt so einen kleinen sowj. soldatenfriedhof entdeckt. was mich damals wunderte, dass viele der dort bestatteten rotarmisten erst im jahr 1946, 1947 und 1948 gestorben sind. eine erklärung dafür fand ich damals nicht.
ob es folgewirkungen von schweren verwundungen waren?


--------------------
# MfS # 1984-1990 # Zoll # 1990-1991 #
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joachimroehl
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 17:39 Uhr
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@gilbert
Meinst Du den an der Autobahnauffahrt, der zwar weiterhin geöffnet ist und auch schmuck saniert, aber durch eine Schallmauer plus Sichtblende von niemandem mehr wahrgenommen werden kann?

An alle: stellt bitte weitere Photos hier ein. Nicht zuviel Speicherplatz, sonst schimpft der Administrator und auch nicht gerade mit dem Handy geschossene...

Verweis zum Buch-> http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/re...onen/2005-4-025

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martin
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 18:23 Uhr
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QUOTE (joachimroehl @ Freitag, 21.Dezember 2007, 17:39 Uhr)
An alle: stellt bitte weitere Photos hier ein.

Joachim,
kleinen Moment bitte noch - dann haben wir vmtl. alle wichtigen historischen Fakten auf
der ersten Seite.

Ich habe den Verweis auf den von mir erwähnten Befehl wiedergefunden.

Der Befehl 117 vom 15. April 1946. (erlassen von Marschall Sokolowski, SMAD)
regelte das sowjetische Friedhofswesen.

Es sollten in mehreren Städten ausschließlich-sowjetische Friedhöfe entstehen. Es
waren auch die Orte festgelegt, an denen das passieren sollte. Andere Friedhöfe waren
durch Umbettung aufzulösen; insbesondere sollten sowjetische Gräber nicht mehr auf
deutschen Friedhöfen sein (sowj. Tote nicht in gleicher Erde wie deutsche Tote.)

Die Städte waren: Schwerin, Güstrow, Greifswald, Potsdam, Eberswalde, Cottbus,
Magdeburg, Halle, Gotha, Weimar, Chemnitz und Dresden.
Siehe auch: FPK

Nicht völlig klar ist (mir), ob die in anderen DDR-Städten ja vorhandenen sowjetischen
Friedhöfe später mit Genehmigung sowjetischerseits entstanden - oder ob das in Gänze
Symbolfriedhöfe sind (Grabplatten, aber ohne Bestattung menschlicher Überreste dort.)

Martin
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martin
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 18:34 Uhr
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QUOTE (Gilbert Wolzow @ Freitag, 21.Dezember 2007, 14:32 Uhr)
was mich damals wunderte, dass viele der dort bestatteten rotarmisten erst im jahr 1946, 1947 und 1948 gestorben sind. eine erklärung dafür fand ich damals nicht.

Wie schon gesagt:
Diese zeitliche Häufung fällt bei nahezu allen Friedhöfen auf.

QUOTE (Gilbert Wolzow @ Freitag, 21.Dezember 2007, 14:32 Uhr)
ob es folgewirkungen von schweren verwundungen waren?

Eher nicht - höchstens indirekt.

Es war eine Vielzahl von Ursachen; teilweise überlagert: Die Situation war die, dass
da in der SBZ Millionen Soldaten standen, allerdings nicht ordentlich kaserniert. Sondern
häufig im Wald oder Lager. Erst 47 griff ja Stalins Demobilisierung - die dürfte auch in
den Vorgängen 46/47 eine Ursache haben. Und erst 47 sortiert sich die Dislozierung so,
dass die verbleibenden Truppe in Kasernen, Industrieflächen usw untergebracht werden.

Wir haben nun 46/47 die Situation, dass geschwächte, genesene Soldaten einen extrem
kalten und Hungerwinter erleben. Hinzu alles das, was so an Ärger denkbar ist: Gewalt,
Alkohol, usw usf. - Auch diese Toten mußten irgendwo bestattet werden: Es dürfte un-
möglich sein zu sagen, wer nun wie ums Leben kam. - Ansich ist das aber auch egal.
Tot ist tot.

Übrigens sehe ich (wenigstens in meiner Region) eine Schwierigkeit: Es gibt keine
Unterlagen in den örtlichen Archiven. - Für die ersten Jahre ist das erklärbar: Die
sowj. Seite wird nicht lange nach deutschen Genehmigungen gefragt haben - wozu
auch: Sie waren die Herren im Haus.
Für die späteren Jahre finde ich allerdings auch nichts. Kann es sein, dass das alles
nicht mit dem Rat des Kreises / Rat der Stadt - sondern mit der SED-Kreisleitung
verhandelt wurde? Kennt sich da jemand besser aus?

So, Fotos nun.

Martin
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Thunderhorse
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 20:34 Uhr
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Ich hoffe, die Informationen helfen etwas:

Im Jahre 1992 gab es in Thüringen 63 Beerdigungsstätten der WGT.
Dies waren 3399 Einzelgräber und 128 Massengräber, mit 17422 Bestatteten.
davon 4939 Bekannte und 12483 Unbekannte Tote.
Manche Beerdigungsstätten waren Teil von deutschen Friedhöfen.
So z.B. in Mühlhausen, Sülzhain, Gotha, Bad Salzungen, Erfurt, Sömmerda, Schmiedefeld.


TH


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Thunderhorse
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 21:07 Uhr
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Im Juni 1992 übergab der Militärkommandat der WGT für Thüringen, OTL Kossak, eine Liste der sowjetischen Friedhöfe und Ehrenmale in Thüringen.

Darin enthalten, die zuvor angegebenen Zahlen/Daten.

Unter anderem auch:

In Nordhausen:
215 Einzelgräber mit 139 Bekannten und 76 Unbekannten Toten.
Sonderhausen:
1 Massengrab mit 36 Bekannten Toten.

TH


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joachimroehl
Geschrieben am: Freitag, 21.Dezember 2007, 22:35 Uhr
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Der sowjetische Bildhauer Lew Kerbel, der auch ein Freund Erich Honeckers war, schuf das markante Karl-Marx-Denkmal im heutigen Chemnitz. Bereits unmittelbar nach Kriegsende wurden in Küstrin sein Obelisk, in Berlin-Tiergarten das Ehrenmal und auf den Seelower Höhen am Rande des Oderbruchs das Soldatendenkmal errichtet. Im März 2005 hatten sich Mitglieder des Forums da getroffen und dem 60.Jahrestag der Befreiung zusammen mit hochkarätigen Gästen und Zeugen der Zeitgeschichte gedacht. http://www.kultur-in-mol.de/gedenkstaette/verlauf.html
http://www.politische-bildung-brandenburg..../niederlage.htm

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Büttner
Geschrieben am: Samstag, 22.Dezember 2007, 00:51 Uhr
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Zufälle gibts wink.gif

Ich meine das jene Abhandlung bereits seit mindestens 2 Jahren verfügbar ist, war?

Zu
Artikel 18
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland erklärt, daß die auf deutschem Boden
errichteten Denkmäler, die den sowjetischen Opfern des Krieges und der Gewaltherrschaft
gewidmet sind, geachtet werden und unter dem Schutz deutscher Gesetze stehen. Das
Gleiche gilt für die sowjetischen Kriegsgräber, sie werden erhalten und gepflegt.


Das gilt für Gräber die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden waren ABER was bitte geschieht mit den Gräbern die nach dem Zeitpunkt X angelegt wurden? Es ist jammerschade was da mitunter zu sehen ist ... einfach keine Geld.

@Thunderhorse,
kann man jene von den Flieger erkennen?


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GWD Bundeswehr (Heer - Artillerie - G - FH155), Reservist Bundeswehr (Luftwaffe - FlaRak - OSG d.R. - Patriot)
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martin
Geschrieben am: Samstag, 22.Dezember 2007, 01:02 Uhr
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QUOTE (Büttner @ Samstag, 22.Dezember 2007, 00:51 Uhr)
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Ich meine das jene Abhandlung bereits seit mindestens 2 Jahren verfügbar ist, war?

Nöh, kein Zufall.
Ich hab das schon mal in einem anderen Forum geschrieben, da lief ein Thread, der
sich aber mit der Frage _gemeinsamer_ dt-russ Denkmäler befasste. Diesen Text
suchte ich.

Querhinweise auf andere Foren werden normalerweise in keinem Forum so sehr gern
gesehen - daher kein Hinweis.

Martin
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martin
Geschrieben am: Samstag, 22.Dezember 2007, 01:31 Uhr
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So, jetzt sollten/können wir eine Ortssammlung mit Beschreibungen und Fotos
beginnen. Ich fange mal an.

Stadt Brandenburg
Der Heldenfriedhof liegt recht eingezwängt zwischen einer eher durchmischten
Bebauung. (2007) Die Stele ist saniert, der Friedhof sehr gepflegt. Er ist frei begehbar.
Ich habe den Eindruck, dass barocke Muster und Baumuster der Dessauer Füsten dort
Pate standen (Nachnutzung Gedenkwand möglicherweise?)

Stele:

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Blick von Stele über den Friedhof zur Gedenktafel:

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Martin
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martin
Geschrieben am: Samstag, 22.Dezember 2007, 01:46 Uhr
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Fürstenberg
Der Heldenfriedhof befindet sich in der Nähe des Bahnhofs. Die Stele ist recht fein
ziseliert, sie nimmt griechisch-römische Elemente mit auf. - 2007 fand ich den Friedhof
verschlossen vor: Da aber der Zaun Kindergartenhöhe hat, war es mir ein Vergnügen,
das Schloss zu ignorieren.

Stele (Bild täuscht etwas: Bauverfall dort):

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Gräberfeld (hier sieht man recht deutlich, dass wir es wohl mit einem Symbolfriedhof zu
tun haben - beachte fehlende Granitplatte)

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Martin
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