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> Entwicklung der Artillerie in den LaSK der NVA, persönliche Erlebnisse
bronski
Geschrieben am: Montag, 14.Januar 2008, 17:01 Uhr
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ich möchte mit diesem thread mal die entwicklung der artillerie anhand von persönlichen erlebnissen darstellen.
dieses thema ist nicht nur für artilleristen gedacht, sondern soll auch für die allgemeinheit sein, die in irgendeiner weise damit zu tun hatte.

bitte nur "ernst gemeinte zuschriften" wink.gif

bronski
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bronski
Geschrieben am: Montag, 14.Januar 2008, 17:51 Uhr
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ich möchte mal mit meiner person beginnen.

1968 konkret am 28.08. an die OHS nach zittau einberufen.
was fand man zu diesem zeitpunkt an art.technik dort vor.

* die 122mm haubitze H-38, mit geschweißten und genieteten kastenholmen,
den unterschied verstand ich dann später, bei der ausbildung RWD.
genietet war noch "Vorkriegsproduktion" danach nur geschweißt.

* die 130 mm kanone M-46, für mich damals ganz neu,
* die 152 mm kanonenhaubitze, mit doppelbereifung, die verschwand dann bald
* den 120 mm GW,
* den BM-21
* die 100 mm D-44 PAK, mit glattem rohr
* die 85 mm PAK, mit und ohne motor.

an diesen geräten begann dann unsere ausbildung.

an optischen geräten, waren, soweit ich mich erinnere, das EM-61, der PAB-2A,
der kollimator.


soweit erst mal zum einstimmen.


bronski
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D-30
Geschrieben am: Donnerstag, 17.Januar 2008, 05:27 Uhr
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Stabsfähnrich
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@bronski
kleine Korrektur: 85mm PaK ist D-44
100mm PaK ist T12/MT-12 , damals noch "streng geheim", zu meiner Zeit nur noch das Nachtsichtgerät...
der Kollimator war Bestandteil der Ausrüstung des Geschützes zum Festlegen..
Anfrage an Dich, hattet Ihr auch zur Ausbildung zeitweise die tschechische 85mmPaK K-52 ? Ich habe da widersprüchliche Aussagen..
grz

Bearbeitet von D-30 am Donnerstag, 17.Januar 2008, 05:31 Uhr


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NVA 1974-1990 Artillerie
"...Aber der Staat redet in allen Zungen des Guten und Bösen: Und was er auch redet,er lügt- und was er auch hat, gestohlen hat er es.." Friedrich Nietzsche (1844-1900)
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MBV
Geschrieben am: Donnerstag, 17.Januar 2008, 09:35 Uhr
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Stabsfeldwebel
*

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Hallo bronski,
ich habe zu der 85 mm PaK, mit und ohne Motor, einige Fragen:

1. War diese Variante eine DDR-Entwicklung, basierend auf UdSSR-Produktion?
2. Was für eine Leistung hatte dieser Motor?
3. Wer von der Bedienung fuhr diese PaK?
4. Wie kam die Munition in die Feuerstellung?
5. Wie kamen die anderen Mitglieder der Bedienung weiter?
6. Wo waren diese PaK vorhanden?
7. Bis wann waren diese PaK im Bestand?

Ich habe eine Quelle gefunden,Struktur NVA 1956-1961, dort verfügte die mech.Division über ein Panzerjäger-Regiment mit 6 Battr. 85 mm PaK.
Keine Angabe, ob mit Motor oder gezogen.

Deine Ausführungen über das Zielen der Artillerie erinnerten mich an die OHS. Nur mit dem Unterschied, Deine Ausführungen waren auch für Laien nachvollziehbar. Danke!!

MBV


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# NVA#BO#1969-1990# Mot.Schütze#

Wo ich bin ist Vorne,wenn ich hinten bin ist hinten Vorne!!
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bronski
Geschrieben am: Donnerstag, 17.Januar 2008, 10:11 Uhr
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hallo MBV,

die 85mm PaK war keine DDR entwicklung.
der motor war damals ein motor Typ "molotow".
er wurde umgerüstet auf "trabant".

an der OHS habe ich beide typen erlebt.
in der truppe waren sie 1971 aber nicht mehr im bestand.
nur die 85mm ohne motor war damals im bestand der MSR.
sie waren der grundstock für die aufstellung der AA der MSR, später denn
122mm haubitze.

die 85mm mit motor hatte als zugmittel den G-5 später dann den Ural.
sinn und zweck dieses motors war der schnelle stellungswechsel innerhalb der feuerlinie ohne die "großen" dinger aus ihrer stellung zu holen.
die munition am geschütz wurde auf die holme geladen und so mittransportiert.
wer das ding jetzt gefahren ist, entzieht sich meiner kenntnis.

im anhang ein paar bilder.

bronski

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bronski
Geschrieben am: Donnerstag, 17.Januar 2008, 10:12 Uhr
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teil 2

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AlterSchwede
Geschrieben am: Donnerstag, 17.Januar 2008, 10:13 Uhr
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bin mir jetzt nicht so ganz sicher, aber vielleicht beantwortet dieser link die ein oder andere frage:

http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=4263
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hadischa
Geschrieben am: Donnerstag, 17.Januar 2008, 12:13 Uhr
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Major
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QUOTE (bronski @ Donnerstag, 17.Januar 2008, 10:11 Uhr)

in der truppe waren sie 1971 aber nicht mehr im bestand.
nur die 85mm ohne motor war damals im bestand der MSR.
sie waren der grundstock für die aufstellung der AA der MSR, später denn
122mm haubitze.





Einspruch euer Ehren,

die 85 mm PAK war nie und nimmer der Grundstock für die bildung der AA des MSR. Sie waren schon immer Panzerjäger.
Grundstock und Basis waren die 122mm Geschütze, H 38, später dann D-30 und noch später dann SFL, 2S 1.


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NVA 1966 bis 1990, danach BW, jetzt steuerzahlender Rentner

Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.
Konrad Adenauer
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bronski
Geschrieben am: Donnerstag, 17.Januar 2008, 17:57 Uhr
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@ hadischa,

du hast wohl bei deinem beitrag gegen den befehl 30/08 des ministers verstoßen. blink.gif
in den MSR waren die 85mm kanonen grundstock für die umrüstung auf H-38, später dann D-30.

bronski
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bronski
Geschrieben am: Donnerstag, 17.Januar 2008, 19:02 Uhr
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entsprechend den sowj. strukturen wurde die art der NVA in den anfangsjahren unterteilt in:

Reg.Art.: 85mm kanonen, später dann 122mm haubitzen
Div.Art.: 122mm haubitzen, hinzu kamen dann später 152mm kanonenhaubitzen
ArmeeArt.: 152 mm kanonenhaubitzen, wurden im nachhinein durch durch die
130mm M-46 abgelöst.

anfang der 70er jahre ergab sich dann folgende struktur:

AA der MSR : 18 H-38
AR der MSD : 36 H-38, 18 D-20(neu eingeführte Kanonenhaubitze),
Ausnahme 1. MSD AR : 54 H-38, 18 D-20
AR des MB : 36 M-30(130mm Kanone), 18 D-20.

die umrüstung der MSR erfolgte dann in unterschiedlichen zeitetappen.
1975 erfolgte die umrüstung bspw. des AR-1 von H-38 auf D-30.
Damit begann gleichzeitig der aufbau der AA der MSR.


soweit bronski
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bronski
Geschrieben am: Donnerstag, 17.Januar 2008, 20:50 Uhr
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entschuldigung, korrektur zur 1.MSD 72 H-38, nicht 54.

sorry bronski
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bronski
Geschrieben am: Freitag, 18.Januar 2008, 10:09 Uhr
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beim lesen meines letzten beitrages, habe ich natürlich eine wesentliche passage vergessen.

zur Art. der MSD gehörten damals natürlich auch die KanonenBttr, und die Geschoßwerferbttr. jeweils 6 geräte in der Bttr.

die Kanonenbttr. hatte 1971 schon die 100mm Kanone T-12 im Bestand, zugmittel war damals noch der Ural.

die Geschoßwerferbttr. war erst ausgerüstet mit dem BM-24, 1971, dann mit dem BM-21.

ab 1974 wurden dann diese Bttr. zu selbstständigen Abteilungen ausgebaut.
die GeWA hatte dann 18 Werfer BM-21, später dann RM-70.

die PJA bestand aus 18 T-12/MT-12 mit zugmittel Ural, später dann MTLB.
in der weiteren entwicklung wurde dann eine Kanonenbttr. ersetzt durch eine Bttr
PALR mit 9 Startfahrzeugen.

soweit meine ergänzungen.

weitere beiträge folgen

bronski
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bronski
Geschrieben am: Freitag, 18.Januar 2008, 17:31 Uhr
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weiter im text,

die struktur eines MSR, in bezug auf die Art. sah wie folgt aus.
siehe schema.

im nachhinein noch einige bilder zu den hauptbewaffnungen

bronski

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bronski
Geschrieben am: Freitag, 18.Januar 2008, 17:32 Uhr
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bronski
Geschrieben am: Freitag, 18.Januar 2008, 17:33 Uhr
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