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> Raketenkomplex 9K72 Elbrus, Entwicklung, Dislozierung, TTA
fünfer
Geschrieben am: Sonntag, 04.Dezember 2016, 10:51 Uhr
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Soldat
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Hallo,
ich habe mich erst jetzt hier im Forum angemeldet, habe aber schon die Diskusion über den Komplex 9K72 gelesen. Nun möchteich mich mal kurz vorstellen. Ich habe von Herbst 1984 bis Frühjahr 1985 im RAZ 40 und danach bis Herbst 1987 in Demen 1 Abt. gedient. zuerst als K 6 und dann als K 5. Ich war der Rampenkutscher der den Vogel zu Eagle- One `s scharfen Start 1987 gefahren hat.
fünfer






















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boofinger
Geschrieben am: Mittwoch, 28.Dezember 2016, 16:53 Uhr
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Stabsoberfähnrich
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Willkommen im Forum @fünfer.
Das es @EagleOne (zuletzt @Canopus) leider nicht mehr gibt, weder im Forum noch in der Realität, ist sicher bekannt.

Boofinger


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„Der Weg zum Ziel ist gefährlich. Er ist die Flugbahn aller Geschosse.“ Stanislaw Jerzy, poln. Schriftsteller
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spider2.0
Geschrieben am: Montag, 23.Oktober 2017, 10:49 Uhr
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Stabsgefreiter
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QUOTE (Clubwirt @ Sonntag, 17.März 2013, 11:52 Uhr)
Hallo Miteinander,
Dass die Rampe mit der Nr. 902215 inclusive Lehrtrainingsrakete in Dresden gelandet ist und zwar gemeinsam mit dem OKA System, dafür gibt es Fotodokumente im Fundus des Militärhistorischen Vereins Demen. Es besteht auch der teilweise tägliche Kontakt mit Personen die diese Transporte organisiert und bis nach Dresden begleitet haben.
Das von Kisy eingestellte Foto ist mit 99.99% jene Museumsrampe in den USA, da mit entsprechender Vergrößerung der in unserem Besitz befindlichen Fotos die Nummer der Lehrtrainingsrakete die übergeben wurde zu erkennen ist. Nach unseren Erkenntnissen ist das System heute nicht mehr in den USA... mehr zu schreiben wären Gerüchte.
Aber auch der MHV ist auf der Suche nach diesem System. Vielleicht bringt Ostern als Fest des Suchens was.
Tschööö der Clubwirt


Auch aus anderer Richtung gab es zwischenzeitlich die Bestätigung, dass die 8K14-Rampe in Dresden gewesen sein muss.

Autor Fred Koch schrieb dazu 2014 im Heft „Fahrzeugprofile" 60 - "SCUD und SPIDER. Operativ-taktische Raketenkomplexe der NVA" (erschienen im UNITEC-Medienvertrieb Stengelheim) unter anderem:

„Eine SSR 9P71 und ein RTLF 9T230, beide mit einer Lehrtrainingsrakete, übergab man zusammen mit einer 9P117M Anfang Juni 1990 dem Armeeuseum Dresden (ab 12. April 1991 Militärhistorisches Museum der Bundeswehr). Am 11. Juni 1991 wurden beide SSR allerdings wieder abgeholt. Per Bahn brachte man sie zu den Wehrtechnischen Dienststellen Meppen und Trier, „verlieh“ sie dann an die Erprobungsstelle Aberdeen, Maryland der U.S. Armee und an Israel. Erst nach beinahe genau sieben Jahren, am 25. Mai 1998, überführte man die 9P71 über Meppen wieder nach Dresden zurück. Über den tatsächlichen Verbleib der 9P117M gibt es bis heute keine verbindlichen Auskünfte.“ (Fahrzeugprofile Nr. 60, S. 44/45)

Bleibt als (Nach)forschungsgegenstand weiterhin die Frage nach "dem tatsächlichen Verbleibder 9P117M"


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boofinger
Geschrieben am: Samstag, 22.September 2018, 12:49 Uhr
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Stabsoberfähnrich
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Ich habe in einer Tabelle mit (Übungs?-) Zielvorgaben zur Bekämpfung durch die 3. Raketenbrigade (also Elbrus) ein paar Abkürzungen gefunden, deren Bedeutung ich nicht kenne.
Es geht um Vorbereitung und Führung des 1. Kernwaffenschlages.

Dort sind Angaben zur Detonationsstärke mit T1, T2 und T3 aufgeführt.
Was bedeuten diese Kürzel?

Weiterhin sind Angaben zur Det.-Art aufgeführt mit L, L-I und L-II.
Was bedeuten diese Kürzel?

Angabe zur Det.-Höhe sind mit 100, 300, 1000 und 2000 angegeben.
Naheliegend vermute ich, dass diese Höhen in Meter angegeben sind.

Eine weitere Spalte der Tabelle ist mit HSS bezeichnet, vermutlich das Havariesprengsystem.
Hier ist nur VK angegeben, was vermutlich "Volle Kontrolle" bedeutet.

Kennt jemand die Bedeutung der Angaben zur Detonationsstärke und -Art?

Boofinger


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bronski
Geschrieben am: Samstag, 22.September 2018, 13:04 Uhr
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Oberstleutnant
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QUOTE (boofinger @ Samstag, 22.September 2018, 13:49 Uhr)
Ich habe in einer Tabelle mit (Übungs?-) Zielvorgaben zur Bekämpfung durch die 3. Raketenbrigade (also Elbrus) ein paar Abkürzungen gefunden, deren Bedeutung ich nicht kenne.
Es geht um Vorbereitung und Führung des 1. Kernwaffenschlages.

Dort sind Angaben zur Detonationsstärke mit T1, T2 und T3 aufgeführt.
Was bedeuten diese Kürzel?

Weiterhin sind Angaben zur Det.-Art aufgeführt mit L, L-I und L-II.
Was bedeuten diese Kürzel?

Angabe zur Det.-Höhe sind mit 100, 300, 1000 und 2000 angegeben.
Naheliegend vermute ich, dass diese Höhen in Meter angegeben sind.

Eine weitere Spalte der Tabelle ist mit HSS bezeichnet, vermutlich das Havariesprengsystem.
Hier ist nur VK angegeben, was vermutlich "Volle Kontrolle" bedeutet.

Kennt jemand die Bedeutung der Angaben zur Detonationsstärke und -Art?

Boofinger

kannst du die Tabelle mal einstellen?

Zu den Detonationen, es waren in der Regel nur Luftdetonationen, Erddetonationen, konnten nur vom OB der Front befohlen werden.


QUOTE
Weiterhin sind Angaben zur Det.-Art aufgeführt mit L, L-I und L-II.
Was bedeuten diese Kürzel?

wimre sind das Bezeichnungen für Luftdetonationen.
Die Höhe wurde in Metern angegeben.

Bearbeitet von bronski am Samstag, 22.September 2018, 13:15 Uhr


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1968-1990 NVA RTA, danach BW, jetzt Ruhestand

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KSdt42
Geschrieben am: Samstag, 22.September 2018, 15:34 Uhr
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Stabsfeldwebel
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QUOTE (boofinger @ Samstag, 22.September 2018, 13:49 Uhr)
Ich habe in einer Tabelle mit (Übungs?-) Zielvorgaben zur Bekämpfung durch die 3. Raketenbrigade (also Elbrus) ein paar Abkürzungen gefunden, deren Bedeutung ich nicht kenne.
Es geht um Vorbereitung und Führung des 1. Kernwaffenschlages.

Dort sind Angaben zur Detonationsstärke mit T1, T2 und T3 aufgeführt.
Was bedeuten diese Kürzel?

Weiterhin sind Angaben zur Det.-Art aufgeführt mit L, L-I und L-II.
Was bedeuten diese Kürzel?

Angabe zur Det.-Höhe sind mit 100, 300, 1000 und 2000 angegeben.
Naheliegend vermute ich, dass diese Höhen in Meter angegeben sind.

Eine weitere Spalte der Tabelle ist mit HSS bezeichnet, vermutlich das Havariesprengsystem.
Hier ist nur VK angegeben, was vermutlich "Volle Kontrolle" bedeutet.

Kennt jemand die Bedeutung der Angaben zur Detonationsstärke und -Art?

Boofinger

Hi, Wolfi,
will dir ein paar Infos dazu geben.
Die Beschriftung des GK enthielt als Code auch die Art der Kernladung.
K (bei GK 269A) stand für Kernspaltung, T (bei GK RA-17) stand für thermonuklear. Welche Sprengkraft sie hatten weiß nur der Hersteller der GK.

Beim 269A gab es zwei Einstellmöglichkeiten der Detonationsart: Luft oder Erde. Genaue Höhe nicht bekannt außer der Formel für die Bestimmung der Detonationsart. (Habe ich leider vergessen)

Beim RA-17 gab es drei Einstellmöglichkeiten Erd, Luft1 und Luft2.
Die Einstellungen erfolgten über das Pult 4A11. Die Einstellung selbst bei beiden GK wurde visuell an zwei Kontrollleuchten angezeigt.

Das HSS war ein eigenständiges Flugkontrollsystem. Es kontrollierte unabhängig vom Lenksystem das zeitgerechte Abschalten das Triebwerkes, speicherte evtl. unzulässige Abweichungen der Flugwinkel oder des nicht normgerechten funktionieren einzelner Geräte des Lenksystems.

Für das HSS gab es drei Kontrollarten:
VK - Volle Kontrolle, Triebwerk schalten in -4 s bis +4 s der Zeit ab, keine Fehler s.o. andernfalls wurde die Rakete frühsten nach 15 s Flugzeit selbst zerstört (Separate Sprengladung im GK gezündet)
SA - Selbstzerlegung abgeschaltet,
EA - Entfernung abgeschaltet oder mit
HSS A - HSS abgeschaltet, erfolgte keine Flugkontrolle


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boofinger
Geschrieben am: Samstag, 22.September 2018, 23:29 Uhr
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Stabsoberfähnrich
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Vielen Dank euch beiden.
So richtig sind die Unterschiede von L, L-I und L-II noch nicht klar.

Die Tabelle ist im Buch "Sicherheit und Staat - Die Bündnis- und Militärpolitik der DDR im internationalen Kontext 1969 bis 1990" von Oliver Bange auf Seite 459 zu finden.
Auf das Buch habe ich gerade eben in diesen Beitrag hingewiesen.

Books.Google hält einige Seiten aus dem Buch zur Leseprobe bereit.
Nurleider die betreffende Seite nicht.
Darum hier als Bildzitat die Tabelle.

Bildquelle:
"Sicherheit und Staat - Die Bündnis- und Militärpolitik der DDR im internationalen Kontext 1969 bis 1990" von Oliver Bange, Ch. Links Verlag, ISBN: 978-3-86153-934-6, Seite 459 oben.

Bearbeitet von boofinger am Samstag, 22.September 2018, 23:32 Uhr

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schuge
Geschrieben am: Sonntag, 23.September 2018, 01:26 Uhr
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Feldwebel
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Interessante Buchseite.

Mal abgesehen von den wohl unvollständigen Koordinatenangaben: Nummer 9 bis 16 erscheinen mir spannend: Lese ich da "LSK"? Da steht doch wohl die immer wieder gern bestrittene atomare Rolle der LSK in der Liste drin?
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Techniker
Geschrieben am: Sonntag, 23.September 2018, 07:05 Uhr
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Oberleutnant
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Ich weiss nicht recht, wo und von wem ist bestritten worden, dass durch die LSK auch ein Einsatz von Atomwaffen denkbar wäre?


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Von 60-61 PR-8 (Ladehugo und Pz-Fhr.);61-65 Offz.-Sch.; 65 IK-MSR-1, danach bis 71 Kp.-TA im AB-1; 71-90 OHS der LaSK. / Soldat, Gefreiter, Uffz. Offz.-Sch., Ltn-OSL.
www.kaserne-loebau.de Wenn du dement bist, merkst du das nicht. Es ist nur schlimm für die anderen. Genau so ist es, wenn du blöd bist!
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KSdt42
Geschrieben am: Sonntag, 23.September 2018, 09:06 Uhr
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Stabsfeldwebel
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QUOTE (boofinger @ Sonntag, 23.September 2018, 00:29 Uhr)
Vielen Dank euch beiden.
So richtig sind die Unterschiede von L, L-I und L-II noch nicht klar.

Die Tabelle ist im Buch "Sicherheit und Staat - Die Bündnis- und Militärpolitik der DDR im internationalen Kontext 1969 bis 1990" von Oliver Bange auf Seite 459 zu finden.
Auf das Buch habe ich gerade eben in diesen Beitrag hingewiesen.

Books.Google hält einige Seiten aus dem Buch zur Leseprobe bereit.
Nurleider die betreffende Seite nicht.
Darum hier als Bildzitat die Tabelle.

Bildquelle:
"Sicherheit und Staat - Die Bündnis- und Militärpolitik der DDR im internationalen Kontext 1969 bis 1990" von Oliver Bange, Ch. Links Verlag, ISBN: 978-3-86153-934-6, Seite 459 oben.

Die Zielvorgaben entsprechen den Einsatzgrundsätzen, Hauptziele: Kernwaffenlager und deren Einsatzmittel. Was die Detonationsstärken betrifft, erhebe ich viele Zweifel. Bei meinem Studium hatte ich Einblick in eine streng geheime DV, da galt für die 8K14, und die gab es in der 3. RBr, die Det.-Stärken 5; 10 und 300 kt, bei den TR waren es 10; 20 und 200 kt.
Bei Übungen wurden jedoch viele andere Stärken verwendet, sie waren mehr eine theoretische Grundlage für die Berechnung von der Wahrscheinlichkeit des Vernichtungsgrades und der Analyse zur Bestimmung der Folgen eines Kernschlages.
Zum Schluss muss ich doch feststellen:
Gott und der Politik sei Dank, dass alles Theorie blieb.
Hiroschima und Nagasaki mahnen.


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ladewart 4AA
Geschrieben am: Sonntag, 23.September 2018, 09:31 Uhr
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Stabsfeldwebel
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Während meiner kurzen Anwesenheit (1977) in der RA-1 haben wir von unserem Ausbilder erfahren daß die RA Kernwaffen einsetzen könnte.
Jedoch wäre dann der Kommandeur abgesetzt und sowjetische Offiziere hätten das Kommando übernommen


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GwD 1977/78 , in der RA-1 Funkerausbildung, AR-1in der lV.AA 11.Btr zum K5 und Ladewart dann zum 2. u. 3. Dhj in den Staab lV.AA, als Mkf auf Lade-P3 Lehrgang im NB-1
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Techniker
Geschrieben am: Sonntag, 23.September 2018, 09:46 Uhr
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Das ist so nicht richtig. Niemand hätte den Kdr. ersetzt/abgelöst.
Richtig ist, dass ein sowj. Offizier so lange an der Rampe/am Gefechtskopf verblieben wäre, bis die Rakete abgehoben hätte. So wurde es mir auf einem Lehrgang an der MAK gelehrt.


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Von 60-61 PR-8 (Ladehugo und Pz-Fhr.);61-65 Offz.-Sch.; 65 IK-MSR-1, danach bis 71 Kp.-TA im AB-1; 71-90 OHS der LaSK. / Soldat, Gefreiter, Uffz. Offz.-Sch., Ltn-OSL.
www.kaserne-loebau.de Wenn du dement bist, merkst du das nicht. Es ist nur schlimm für die anderen. Genau so ist es, wenn du blöd bist!
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KSdt42
Geschrieben am: Sonntag, 23.September 2018, 12:33 Uhr
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Stabsfeldwebel
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QUOTE (ladewart 4AA @ Sonntag, 23.September 2018, 10:31 Uhr)
Während meiner kurzen Anwesenheit (1977) in der RA-1 haben wir von unserem Ausbilder erfahren daß die RA Kernwaffen einsetzen könnte.
Jedoch wäre dann der Kommandeur abgesetzt und sowjetische Offiziere hätten das Kommando übernommen

Nach dem Atomwaffensperrvertrag durfte die DDR keine Kernwaffen besitzen oder die Verfügungsgewalt darüber haben.
Die sowj. Militärspezialisten ("Berater") in den Führungsebenen haben wahrscheinlich die Freigabe der KWE überwacht.


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eljem
Geschrieben am: Dienstag, 25.September 2018, 19:10 Uhr
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Oberfähnrich
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QUOTE (KSdt42 @ Sonntag, 23.September 2018, 13:33 Uhr)
QUOTE (ladewart 4AA @ Sonntag, 23.September 2018, 10:31 Uhr)
Während meiner kurzen Anwesenheit (1977) in der RA-1 haben wir von unserem Ausbilder erfahren daß die RA Kernwaffen einsetzen könnte.
Jedoch wäre dann der Kommandeur abgesetzt und sowjetische Offiziere hätten das Kommando übernommen

Nach dem Atomwaffensperrvertrag durfte die DDR keine Kernwaffen besitzen oder die Verfügungsgewalt darüber haben.
Die sowj. Militärspezialisten ("Berater") in den Führungsebenen haben wahrscheinlich die Freigabe der KWE überwacht.

... was auf Seiten der Bw ganz genauso war. Streiche: SU. Setze: USA.
PM
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