Alternativen
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| QUOTE (Ungediente.Suppe @ Dienstag, 15.Dezember 2009, 05:49 Uhr) | | Nun kann man - wie Techniker und andere - den Schluß ziehen, weil das gegenwärtige Sytem solche Dinge möglich macht, soll man es abschaffen. Ich wäre allerdings dankbar, wenn man vorher mal eine brauchbare Alternative aufzeigen würde, die sich in der Praxis bewährt hat. Ich kenne keine.. |
Die gibt's auch bislang nur als Theorie. Und die heißt nun mal "Sozialismus" (nicht zu verwechseln mit der Praxis, die sich da "Sozialismus" nannte - da wurde gewöhnlich genau das Gegenteil von dem gemacht, was die Theoretiker sich so gedacht hatten. Und auch viel zu oft "das Kind mit dem Bad ausgeschüttet"). Der Kerngedanke der Theorie: Jeder arbeitet nach seinen Fähigkeiten und wird nach seinen Leistungen bezahlt. Und für Alte, Kranke, Schwache (aber wirklich nur für echt Arbeitsunfähige!) Absicherung eines menschenwürdigen Lebens. So einfach - und so schwer zu machen. | QUOTE (f10 @ Dienstag, 15.Dezember 2009, 06:56 Uhr) | | Also ob es nun mancher glaubt oder nicht aber noch ist der Satz " Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein" nicht widerlegt worden. Insofern glaubt wohl keiner ernsthaft an eine "Entgleisung". Der Kapitalismus als solcher produziert Habgier am Fließband . Die Folgen ob Krieg oder Krise sind mit geöffneten Augen allerorts zu erkennen. Entweder der Kapitalismus wird überwunden oder die Menschheit. Beides kann auf die Dauer nicht gemeinsam existieren. |
Genau so ist es. Entweder die Menschheit schafft im Endeffekt sich selber ab oder den Kapitalismus. (Wobei die Fehler des "Realsozialismus" nicht wiederholt werden dürfen, also z.B. der größte wirtschaftliche: Alles enteignen, "alles gehört allen", im Endeffekt also keinem was richtig, woraus er was machen kann - total "überregulierte" staatliche Planwirtschaft. Reichlich demotivierend, was jede Eigeninitiative betrifft.)
| QUOTE (Techniker @ Dienstag, 15.Dezember 2009, 09:33 Uhr) | Das ich, im Gegensatz zu einigen anderen, diesem System kritisch gegenüberstehe, hat damit erst mal nix zu tun gehabt, allerdings bestärken mich derartige Erscheinungen in meiner Ansicht und festigen von Jahr zu Jahr meine Wahlmotivation.
Was meine Vermieterpraxis angeht, ist die relativ gering, da die Wohnungen auf Grund eines nicht überhöhten Mietpreises relativ langfristig durch ein- und dieselben Mieter belegt sind, mit denen ich (zumindest bilde ich mir das ein) ein freundliches Verhältnis habe. |
Naja, ich gebe mich nun nicht mehr der Illusion hin, die Alternative zu diesem kritikwürdigen System "im großen Stil" noch zu erleben, konkret hat mich das letzte Wahlergebnis ganz deutlich desillusioniert. Wenn ich also meine "bescheidene" (auch politische) Alternative wieder anspreche (die ich nur nicht ganz alleine schaffe, aber wer mir hilft, hat's wieder) - das bitte nicht als "Missbrauch des Forums für Geschäftszwecke" verstehen. Hier gibt's, wie's ausschaut, einige Gleichgesinnte - einer wäre ja schon genug, der mir helfen kann, meinen "Papierkrieg" zum "Endsieg" zu führen. Was nur seit Jahren regelmäßig an vergleichsweise Peanuts scheitert - die er schön verzinst wiederkriegt, sicherer als jede Anlage in dieser Krise.
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| QUOTE | | @wodim"...die Alternative zu diesem kritikwürdigem System..." |
Wie sich das System nennt, kann dem Einzelnen eigentlich egal sein.
Menschenwürdig für alle muß dieses Gesellschaftssystem sein: - die arbeiten müssen oder die es nicht mehr können/müssen (weil sie keinen Job mehr bekommen, in Rente oder erwerbsunfähig sind.
Und nun das für Weihnachten. Da hat mit anderen auch der Berliner Prof. für Medien und Kommunikation Norbert Bolz nachgedacht über einen Staat, der den "Produktiven, Erfolgreichen" die Last der Fürsorge für die "Unproduktiven, Erfolglosen" von den Schultern nimmt. Den zuerst Genannten die Einkommenssteuer senkt und gleich am besten abschafft bzw. sich auf Spenden oder Geschenke zurückzieht. Zu finden in "Profit für alle-Soziale Gerechtigkeit neu denken" von Norbert Bolz, Murmann Verlag für 18 Euro.
Ich bin noch beim Lesen: mir ist so zu sagen, das Messer in der Tasche aufgegangen vor diesen Wunderkapitalismus wieder aller Vernunft und Humanität. Welche Umwelt hat wohl diesen Professor geformt?
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Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. Albert Einstein
NVA 1960-1962 MSR 16/NB11 (Gefr.) Resi ab 1965 bis 1973 mehrmals (Ultn.)
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| QUOTE (Hardy DD @ Mittwoch, 16.Dezember 2009, 14:44 Uhr) | | QUOTE | | @wodim"...die Alternative zu diesem kritikwürdigem System..." |
Wie sich das System nennt, kann dem Einzelnen eigentlich egal sein.
Menschenwürdig für alle muß dieses Gesellschaftssystem sein: ... Welche Umwelt hat wohl diesen Professor geformt?
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Na eben dieses "real existierende" System, welches wir derzeit ertragen müssen und dem er sich, egal welcher Herkunft angepasst hat um Erfolg (ein ruhiges, gut dotiertes Leben?) zu haben!
@wodim: 3x Daumen hoch!
Bearbeitet von ralle324 am Mittwoch, 16.Dezember 2009, 16:51 Uhr
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"Orwell war ein Optimist, ich glaube, der wußte nicht einmal wie optimistisch er war!" (Verfasser mir nicht bekannt!)
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| wodim |
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| QUOTE (Hardy DD @ Mittwoch, 16.Dezember 2009, 14:44 Uhr) | Zu finden in "Profit für alle-Soziale Gerechtigkeit neu denken" von Norbert Bolz, Murmann Verlag für 18 Euro.
Ich bin noch beim Lesen: mir ist so zu sagen, das Messer in der Tasche aufgegangen vor diesen Wunderkapitalismus wieder aller Vernunft und Humanität. |
Naja, das Geld hättest du dir sparen können. Solche "Literatur" kriegst du doch hinterhergeworfen. Wie sagte Heine schon:
| QUOTE | Sie sang das alte Entsagungslied, das Eiapopeia vom Himmel, womit man einlullt, wenn es greint, das Volk, den großen Lümmel.
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, ich kenn auch die Herren Verfasser. Ich weiß, sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich Wasser. |
Bestehende Ähnlichkeiten mit heute lebenden Personen sind weder beabsichtigt noch zufällig, sicher eher wohl gesetzmäßig. | QUOTE (ralle324 @ Mittwoch, 16.Dezember 2009, 16:50 Uhr) | | QUOTE (Hardy DD @ Mittwoch, 16.Dezember 2009, 14:44 Uhr) | | Welche Umwelt hat wohl diesen Professor geformt? |
Na eben dieses "real existierende" System, welches wir derzeit ertragen müssen und dem er sich, egal welcher Herkunft angepasst hat um Erfolg (ein ruhiges, gut dotiertes Leben?) zu haben!
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Nichts hinzuzufügen. Außer meiner Alternative wieder: "Angepasst" ist die nicht an das System (egal welches), sondern an die Zielgruppe, oder andersum: Das Konzept hat sich in jahrelanger Zusammenarbeit mit der ergeben. Und sehr "unangepasst" an "das System" sind die Methoden, die ich anwenden muss, um es realisieren zu können. Alleine gegen "das System" hätte ich natürlich keine Chance, müsste ich es weiter "ertragen". Aber jetzt haben sich ein paar Leute etwas zu sicher gefühlt, dachten wohl, kraft ihres Amtes jeden für dumm verkaufen zu können. Da haben sie nur die Rechnung ohne den Wirt gemacht, also ohne mich. Bearbeitet von wodim am Mittwoch, 16.Dezember 2009, 18:12 Uhr
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| Hardy DD |
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@wodim heute 19:13 Uhr : Nichts Neues oder Besseres, als andere davon zu überzeugen bei der nächsten Wahl, die zu wählen, die dem Wahlbürger vor der Wahl was anderes versprochen haben und nachher das Gegenteil tun.
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Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. Albert Einstein
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| QUOTE (Hardy DD @ Mittwoch, 16.Dezember 2009, 20:13 Uhr) | @wodim heute 19:13 Uhr : Nichts Neues oder Besseres, als andere davon zu überzeugen bei der nächsten Wahl, die zu wählen, die dem Wahlbürger vor der Wahl was anderes versprochen haben und nachher das Gegenteil tun. |
Hmmmm, das hast du wirklich sehr schön gesagt. Könnte etwa die Quintessenz aus dem Buch von Prof. Bolz sein?
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Die Alternative ist leider (zunächst) das Chaos und das will keiner haben. Alle (alle!) haben soviel zu verlieren, dass sie davor zurückschrecken. Ich übrigens auch. Und, ja, als Einzelner hast Du keine Chance. Dieses System hat noch längst nicht den Kreis seiner "Regulierungsmöglichkeiten" ausgeschritten. Diese Erkenntnis ist bitter. Aber es bleibt nur, seinerseits alle "Möglichkeiten", die es bietet, auszunutzen. Eine DDR, die dem "Schürer-Papier" zufolge zwei Jahre vor einschneidenden sozialen Rückschritten stand, will ich nicht zurück.
Oldman
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1966 als Student (ungedienter Soldat) im Militärlager Seelingstädt; 1972 bis 1975 FuAR 2 (Dessau) als UaZ (Fw. d.R.); 1976 als ROA im Militärlager Ermlitz-Oberthau und von 1979 bis 1988 NIR 2 (Oschatz) als RO (1987 Hptm. d. R.)
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| QUOTE (OldMan @ Freitag, 18.Dezember 2009, 12:20 Uhr) | | Eine DDR, die dem "Schürer-Papier" zufolge zwei Jahre vor einschneidenden sozialen Rückschritten stand, will ich nicht zurück. |
Ich auch nicht, obwohl ich das mit den 2 Jahren "Galgenfrist" auch noch nicht wusste. Rückschritte waren aber überall offensichtlich, nur in den Medien wurde bis kurz vor dem bitteren Ende immer noch das Gegenteil propagiert - ein sagenhafter Zweckoptimismus, den nur angesichts der Tatsachen keiner mehr glauben konnte. Auf "einschneidende" Rückschritte hätten wir keine zwei Jahre mehr warten müssen, die gab's doch schon lange - nur ein Beispiel: Das Wohnungsproblem als soziales Problem war doch gelöst, wie's die Partei versprochen hatte - Scheidungen waren halt einfach kein soziales Problem mehr.  Das Problem, das ich heute sehe, ist eine breite Orientierungslosigkeit. Was wir auf keinen Fall wiederhaben wollen, wissen wir. Aber wenn wir's so weiter laufen (oder besser schleifen) lassen, geht's entgegen allen wohltönenden Phrasen (deren Hohlheit zugegebenermaßen oft nicht ganz so einfach zu durchschauen ist wie damals) genauso weiter den Bach 'runter wie damals, nur in größerem Maßstab. Und diesmal ist keine "bessere" Alternative in Sicht wie für uns "arme Ossis" damals der Westen. | QUOTE (OldMan @ Freitag, 18.Dezember 2009, 12:20 Uhr) | | Die Alternative ist leider (zunächst) das Chaos. |
Wäre es, wenn man nichts dagegen unternimmt.
| QUOTE (OldMan @ Freitag, 18.Dezember 2009, 12:20 Uhr) | | Alle (alle!) haben soviel zu verlieren, dass sie davor zurückschrecken. Ich übrigens auch. |
Ähemm - und was tust du, um dich vor diesem Totalverlust zu schützen?  Mir scheint, du bist einer von vielen, die immer noch diesem Horrorbild aufsitzen: Die Linken (Sozialisten, Kommunisten, oder nenn' sie, wie du willst) wollen ja nur alles enteignen, gleichmachen - "alles gehört allen", also keinem was richtig, keinerlei Leistungsanreiz mehr, jedes bisschen Eigeninitiative wird im Keim erstickt, weil sich's einfach nicht lohnt... Das war einer der Kardinalfehler des "Realsozialismus", an denen er letztlich gescheitert ist, die also nicht wiederholt werden dürfen! | QUOTE (OldMan @ Freitag, 18.Dezember 2009, 12:20 Uhr) | | Und, ja, als Einzelner hast Du keine Chance. |
Stimmt, aber ein einziger (oder ein paar), die "mitziehen", wären für meine vergleichsweise bescheidene alternative Zielstellung ja schon genug.  Und die hätten's wieder, sicherer als von jeder Bank in dieser Krisenzeit. | QUOTE (OldMan @ Freitag, 18.Dezember 2009, 12:20 Uhr) | | Aber es bleibt nur, seinerseits alle "Möglichkeiten", die [dieses System] bietet, auszunutzen. |
Hm, so etwa denke ich mir das ja auch. Auch wenn ich mich deshalb andererseits auch schon "Kapitalist" schimpfen lassen musste - Schwachsinn. Hatte übrigens heute wieder ein zwar kurzes, aber sehr aufschlussreiches Gespräch mit unserer neuen Sozialarbeiterin hier - wie's doch ihre Vorgängerinnen fertigbrachten, der "Öffentlichkeit" (also vor allem den Behörden) mit ihrer "Rechenschaft" ein Bild von mir wie von einem gefährlichen Irren zu suggerieren - ein Missverständnis mehr, dass ich ausräumen muss.
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| QUOTE | | Hier gibt's, wie's ausschaut, einige Gleichgesinnte - einer wäre ja schon genug, der mir helfen kann, meinen "Papierkrieg" zum "Endsieg" zu führen. Was nur seit Jahren regelmäßig an vergleichsweise Peanuts scheitert - die er schön verzinst wiederkriegt, sicherer als jede Anlage in dieser Krise. |
| QUOTE | | Stimmt, aber ein einziger (oder ein paar), die "mitziehen", wären für meine vergleichsweise bescheidene alternative Zielstellung ja schon genug. Und die hätten's wieder, sicherer als von jeder Bank in dieser Krisenzeit. |
@wodim, brauchst Du etwa einen privaten Investor? Das riecht aber bedenklich nach Kapitalismus Trapperleise
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| QUOTE (AlterSchwede_2.0 @ Samstag, 19.Dezember 2009, 14:54 Uhr) | | damit das hier mal weitergeht, google mal nach: prozeßfinanzierer |
Nehee, einen neuen Prozess will ich vermeiden. Diesmal würde ich dafür sorgen, dass die höheren Instanzen nicht wie damals der BGH zwei Sätze kriegen ("Alles ganz korrekt gelaufen, der hat kein Recht, sich zu beschweren"), sondern die richtigen Informationen - und dann können einige Leute ihren Hut nehmen (Justiz- und sonstige Beamte, die wissentlich gegen die einschlägigen Paragraphen gehandelt haben, und gegen Staatsinteressen - au weia, wenn ich noch ein bisschen in meinen Gesetzestexten wühle, finden sich garantiert noch mehr Paragraphen als der eine, der bis 5 Jahre vorsieht - nur für den Fall, dass ein Beamter was falsch beurkundet hat)... Also bis zum BGH brauchen wir diesmal mit Sicherheit gar nicht zu gehen, die entsprechenden Leute können wir anders "überzeugen".
Teilbeiträge entfernt bitti
Bearbeitet von bitti62 am Sonntag, 20.Dezember 2009, 11:40 Uhr
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| QUOTE (wodim @ Freitag, 18.Dezember 2009, 18:53 Uhr) | Ähemm - und was tust du, um dich vor diesem Totalverlust zu schützen? Mir scheint, du bist einer von vielen, die immer noch diesem Horrorbild aufsitzen: Die Linken (Sozialisten, Kommunisten, oder nenn' sie, wie du willst) wollen ja nur alles enteignen, gleichmachen - "alles gehört allen", also keinem was richtig, keinerlei Leistungsanreiz mehr, jedes bisschen Eigeninitiative wird im Keim erstickt, weil sich's einfach nicht lohnt... Das war einer der Kardinalfehler des "Realsozialismus", an denen er letztlich gescheitert ist, die also nicht wiederholt werden dürfen! |
@wodim,
nee, nee, ich bin kein Linken-Hasser; eher das kritische Gegenteil. Schließlich war ich fast "Parteiveteran". Aber ich lasse mir eben halt von niemandem -mehr- was vormachen, ob's nun linke Rrrrevolutionäre oder rechtsliberale Senfgurken sind. Meinen Marx habe ich mir als Ökonom schon während des Studiums zur Brust nehmen müssen, später hatte ich und heute habe ich erst recht sogar gesteigertes Interesse daran, genauso wie ich auch Schumpeter oder Hayek verarbeitet habe.
Es ist schon so, sollte man auf die Idee kommen wollen, Rrrrrevolution zu machen (im althergebrachten Sinne mit "Mord und Totschlag"), dann folgt heute das Chaos. Der Mob, wenn er losgelassen, wäre kaum zu bremsen, denn wenn man genauer hinsieht sind "Lumpenproletariat" und "Spießer" nicht weit voneinander entfernt. Und die haben keine hehren Ziele. Die einen toben sich aus (s. schon das Hooligan-Problem an anderer Stelle), die anderen toben mit, aus Furcht, selbst erschlagen zu werden. Gerade Letztere sind dann die Schlimmsten. Nein, um -wessen auch immer- Willen, alles erst mal so lassen, die Zeit reift irgendwann heran, wo die marx'sche Produktivkräfte/Produktionsverhältnisse-Dialektik wirklich greift; bisher hat sie es ja noch nie getan.
Na, schönen Advent noch OldMan
PS. Von mir gebastelte NF-Amps. sind nie über 10-25 W hinausgegangen und das war schon ziemlich laut im Zimmer... aber macht mal.
Bearbeitet von OldMan am Samstag, 19.Dezember 2009, 19:41 Uhr
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1966 als Student (ungedienter Soldat) im Militärlager Seelingstädt; 1972 bis 1975 FuAR 2 (Dessau) als UaZ (Fw. d.R.); 1976 als ROA im Militärlager Ermlitz-Oberthau und von 1979 bis 1988 NIR 2 (Oschatz) als RO (1987 Hptm. d. R.)
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Unser OldMan ist eben eine alter Analytiker der realen gesellschaftlichen Verhältnisse  Schließe mich Deinen Worten gern an Trapperleise
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| QUOTE (OldMan @ Samstag, 19.Dezember 2009, 19:39 Uhr) | | Es ist schon so, sollte man auf die Idee kommen wollen, Rrrrrevolution zu machen (im althergebrachten Sinne mit "Mord und Totschlag"), dann folgt heute das Chaos. Der Mob, wenn er losgelassen, wäre kaum zu bremsen, denn wenn man genauer hinsieht sind "Lumpenproletariat" und "Spießer" nicht weit voneinander entfernt. Und die haben keine hehren Ziele. Die einen toben sich aus (s. schon das Hooligan-Problem an anderer Stelle), die anderen toben mit, aus Furcht, selbst erschlagen zu werden. Gerade Letztere sind dann die Schlimmsten. |
Und alle könnten keine erfolgreiche Revolution machen. Revolution ist "nur" grundlegende Umwälzung der gesellschaftlichen Machtverhältnisse, muss nicht mit "Mord und Totschlag" einhergehen. Ich versteige mich zu der Behauptung: Hätte die Linke es bei der letzten BTW statt zu diesem enttäuschenden Ergebnis zur einer regierungsfähigen Mehrheit gebracht, wäre das einer Revolution gleichzusetzen. Jedenfalls, wenn sie ihre verkündeten Ziele auch realisieren würden. Woran wohl bislang jede Revolution in der Geschichte gescheitert ist: Etwas Überholtes umstürzen ist relativ einfach - danach kommt der schwierigere Teil der Dialektik: Das Bewahrenswerte bewahren und darauf was besseres aufbauen!
| QUOTE (OldMan @ Samstag, 19.Dezember 2009, 19:39 Uhr) | | Nein, um -wessen auch immer- Willen, alles erst mal so lassen, die Zeit reift irgendwann heran, wo die marx'sche Produktivkräfte/Produktionsverhältnisse-Dialektik wirklich greift; bisher hat sie es ja noch nie getan. |
Natürlich greift sie, und zwar seit Jahren / Jahrzehnten, aber im negativen Sinne (hatten wir schon). Und die positive Seite, also die "richtige" Revolution, werden wir mit Sicherheit nicht mehr erleben.
| QUOTE (OldMan @ Samstag, 19.Dezember 2009, 19:39 Uhr) | | PS. Von mir gebastelte NF-Amps. sind nie über 10-25 W hinausgegangen und das war schon ziemlich laut im Zimmer |
Und ich nehme an, "normale", also keine Gitarrenamps? Gitarrenspeaker sind nämlich im Gegensatz zu "üblichen" gnadenlos auf Wirkungsgrad ausgelegt. Damit kriegst du mit weniger als 10W mehr als "Zimmerlautstärke". Aber als Klampfer braucht man manchmal schon ein bisschen mehr, und ein 50W - Amp ist nicht "10mal so laut" wie einer mit 5W, er hat nur die größeren Leistungsreserven (und mit einer zu schwachen Transe kriegst du möglicherweise Speaker eher kaputt als mit einer zu starken) - sieh's mal so. Und meiner soll leise fast genauso klingen wie laut (das ist noch kein Alleinstellungsmerkmal, das schon): Auch im Kopfhörer und am Mischpult soll das ankommen, was ein gutes Mikro an der "richtigen" Stelle vor dem Speaker "hören" würde. Nicht wenig also, was ich mir da vorgenommen habe, gelle? | QUOTE (OldMan @ Samstag, 19.Dezember 2009, 19:39 Uhr) | | ... aber macht mal. |
Aber sicher doch - wann kann ich endlich anfangen? Mit meinem Bastler - "Equipment" hier wäre das wie der Versuch, mit einem Kanu nach Amerika zu kommen. Also um auf meine Frage zurückzukommen: Du sagst, du hättest viel zu verlieren, hm... Du bist ja keinem Rechenschaft schuldig, wie du gedenkst, es zu schützen und zu mehren, aber ich wüsste da schon eine Möglichkeit, wie wir beide nur gewinnen könnten.
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| QUOTE (ebro @ Samstag, 19.Dezember 2009, 22:14 Uhr) | Trotz seiner abenteuerlichen Verknüpfung zur Politik. |
Sorry, die Verknüpfungen zur Politik habe ich nicht "konstruiert", die ergaben sich zwangsläufig.
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