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> Todesfälle in der Armee
OaZ
Geschrieben am: Sonntag, 03.Juli 2011, 21:59 Uhr
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Leutnant
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Verstanden. Danke!
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hadischa
Geschrieben am: Sonntag, 03.Juli 2011, 22:14 Uhr
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Hauptmann
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QUOTE (TRausch @ Sonntag, 03.Juli 2011, 22:56 Uhr)
QUOTE (OaZ @ Sonntag, 03.Juli 2011, 21:32 Uhr)
Erklär mal bitte!

Es hat ja nur am Rande etwas mit dem Thema zu tun, deshalb wollte ich es nicht ausbreiten.
Der Ehrenzug hatte die Aufgabe den Verstorbenen im Sarg von der Halle, in der die Trauerfeier stattfand zum Grab zu transportieren. Im Ehrenzug waren nun keine Soldaten, die das immer gemacht haben wie die Angestellten vom Friedhof , sondern das war etwas besonderes. Wie übe ich so etwas vorher? Schließlich will man auch im Interesse der Hinterbliebenen keine Fehler machen. Man nehme also einen leeren Besenschrank, den 6 Soldaten auf die Schulter heben ...
Durchaus nachvollziehbar, begründbar, sinnvoll aber irgendwie auch makaber.

Das habe ich auch schon mal so trainiert.
Vorher erfolgte die Absprache mit dem Pastor und dann ging es los. Was machen, es war nichts anderes da, also Besenschrank.
Die Ehrenkompanie funktionierte auch.


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OaZ
Geschrieben am: Sonntag, 03.Juli 2011, 22:18 Uhr
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Leutnant
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Die Träger sind doch sicher normal gelaufen, wenn sie den Sarg getragen haben, oder?
Gabs eine Vorschrift, wann man mit Sarg auf den Schultern im Stechschritt zu laufen hatte? Oder hab ich grad nur ne wirre Eingabe, weil ich mir einbilde, das mal irgendwo gesehen zu haben?
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hadischa
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 07:15 Uhr
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Hauptmann
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QUOTE (OaZ @ Sonntag, 03.Juli 2011, 23:18 Uhr)
Die Träger sind doch sicher normal gelaufen, wenn sie den Sarg getragen haben, oder?
Gabs eine Vorschrift, wann man mit Sarg auf den Schultern im Stechschritt zu laufen hatte? Oder hab ich grad nur ne wirre Eingabe, weil ich mir einbilde, das mal irgendwo gesehen zu haben?

Kein Stechschritt (Paradeschritt), es wurde verhalten marschiert und die Träger sollten schon gleiche Schulterhöhe haben.


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Techniker
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 08:03 Uhr
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Oberleutnant
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An solche Dinge kann ich mich gar nicht erinnern, ich habe es so in Erinnerung, dass der Sarg mit einem Rollwagen gefahren wurde und auch am Grab zivile Kräfte zu Gange waren.


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Von 60-61 PR-8 (Ladehugo und Pz-Fhr.);61-65 Offz.-Sch.; 65 IK-MSR-1, danach bis 71 Kp.-TA im AB-1; 71-90 OHS der LaSK. / Soldat, Gefreiter, Uffz. Offz.-Sch., Ltn-OSL.
Die Wahrheit liegt oft in der Mitte! / www.kaserne-loebau.de
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hadischa
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 17:16 Uhr
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Hauptmann
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QUOTE (Techniker @ Montag, 04.Juli 2011, 09:03 Uhr)
An solche Dinge kann ich mich gar nicht erinnern, ich habe es so in Erinnerung, dass der Sarg mit einem Rollwagen gefahren wurde und auch am Grab zivile Kräfte zu Gange waren.

Nicht immer @Techniker.
Ich möchte aber meine Erfahrungen bei einer Beerdigung nicht unbedingt im Detail ausbreiten.


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OaZ
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 17:44 Uhr
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Warum nicht? Ist doch ein interessantes Thema.
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Funkerallmi
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 17:52 Uhr
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Stabsgefreiter
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Kann mich auch noch an einen Fall aus unserer Einheit erinnern.
Stabsmatrose U.K. ist unter misteriösen Umständen bei Luckenwalde aus dem Zug gefallen. ( September 1985 )
Zur Beerdigung in Weimar wurden ein Stabsobermeister und vier Stabsmatrosen abkommandiert.
Als Die wieder kamen, waren Sie allesamt fertig mit der Welt.


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UaZ VM 84/2-85/1 FS Parow/85/1-88/2 FD-18
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Techniker
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 19:02 Uhr
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Oberleutnant
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QUOTE (hadischa @ Montag, 04.Juli 2011, 17:16 Uhr)
QUOTE (Techniker @ Montag, 04.Juli 2011, 09:03 Uhr)
An solche Dinge kann ich mich gar nicht erinnern, ich habe es so in Erinnerung, dass der Sarg mit einem Rollwagen gefahren wurde und auch am Grab zivile Kräfte zu Gange waren.

Nicht immer @Techniker.
Ich möchte aber meine Erfahrungen bei einer Beerdigung nicht unbedingt im Detail ausbreiten.

Nein, ich habe da gar keinen Zweifel dran. Ich habe es eben nur nie so erlebt. Im übrigen überlege ich jetzt schon die ganze Zeit, wo denn das Zeremoniell bei Beerdigungen festgelegt war. In der Ex-Vorschrift wohl nicht, glaube ich. (Ihr wisst ja- wo das Wissen endet, beginnt der Glaube)


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hadischa
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 19:09 Uhr
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Hauptmann
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QUOTE (Funkerallmi @ Montag, 04.Juli 2011, 18:52 Uhr)
Kann mich auch noch an einen Fall aus unserer Einheit erinnern.
Stabsmatrose U.K. ist unter misteriösen Umständen bei Luckenwalde aus dem Zug gefallen. ( September 1985 )
Zur Beerdigung in Weimar wurden ein Stabsobermeister und vier Stabsmatrosen abkommandiert.
Als Die wieder kamen, waren Sie allesamt fertig mit der Welt.

Wenn mich meine Erinnerung nicht trübt, hat wohl die am nächsten gelegene Einheit den Part übernommen.


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2M3
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 19:37 Uhr
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Stabsoberfähnrich
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Kurz vor oder nach der Flottenparade zum 30. Jahrestag der DDR in Rostock 1979 haben mehrere Besatzungsmitglieder (laut Buschfunk war von sieben die Rede) der daran teilnehmenden Schiffe im Flottenstützpunkt "Hohe Düne" der 4. Flottille auf einem U-Jäger einen kleinen Umdrunk gemacht. Als die natürlichen Spritreserven aufgebraucht waren, ist man auf die Idee gekommen, sich Methylalkohol, der für Reinigungszwecke gedacht war, hinter die Binde zu gießen. Das Ergebnis - ein Toter, mehrere zumindest vorübergehend Erblindete und volksmarineweit Belehrungen über den Umgang mit (Methyl)Alkohol. Eigentlich hatten wir das Thema der Schädlichkeit dieser Substanz alle vorher im Chemieunterricht gehabt. Erstaunlich, wie man sein Leben so beenden bzw. verpfuschen kann. Der Tote war wimre aus der 3. MSR-Abteilung.

2M3


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Flottenschule 78-79, Ausbildung Ari-leicht, 25mm 2M3/M110 und 30mm AK-230, 79-82 Ari-Maat 1. MSR Abteilung
<<< Nur wer gehen darf, kann freiwillig bleiben >>> http://www. zumklabautermann.de
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einstrich-keinstrich
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 23:04 Uhr
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Oberst
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QUOTE (Techniker @ Montag, 04.Juli 2011, 20:02 Uhr)
Im übrigen überlege ich jetzt schon die ganze Zeit, wo denn das Zeremoniell
bei Beerdigungen festgelegt war.

Zuständig war die Zeremoniellordnung 010/9/005, die
festlegte, daß der Sarg (Urne) durch Armeeangehörige
zu tragen war.
Ausnahme siehe unten :

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# NVA # Berufsoffizier # Pioniere # 1978 - 1987 #
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Yossarian
Geschrieben am: Montag, 04.Juli 2011, 23:42 Uhr
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Oberleutnant
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Als Offiziersschüler hatte ich Gelegenheit dieses Zeremoniell mit Salutschüssen zweimal mitzuerleben. Es waren aber keine Offiziersschüler zu beerdigen, ein Glück. Jedenfalls war das eine interessante Nebenausbildung. Unglücklich fand ich den Entschluss, die Schüsse mit Platzpatrone ohne Platzpatronendüse abzufeueren. Das einheitliche Durchladen erwies sich als äußerst schwierig. Die Vorschrift gibt dazu auch kein Kommando her, soweit mir erinnerlich ist. "Hoch legt - an"; "Gebt - Feuer" war glaube ich das Kommando.
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hadischa
Geschrieben am: Dienstag, 05.Juli 2011, 07:02 Uhr
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QUOTE (Techniker @ Montag, 04.Juli 2011, 20:02 Uhr)
QUOTE (hadischa @ Montag, 04.Juli 2011, 17:16 Uhr)
QUOTE (Techniker @ Montag, 04.Juli 2011, 09:03 Uhr)
An solche Dinge kann ich mich gar nicht erinnern, ich habe es so in Erinnerung, dass der Sarg mit einem Rollwagen gefahren wurde und auch am Grab zivile Kräfte zu Gange waren.

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...es gab (fast) für alles eine Vorschrift.


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R-363
Geschrieben am: Dienstag, 05.Juli 2011, 08:16 Uhr
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Oberleutnant
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Das könnte in der "Zeremoniellordnung" festgelegt gewesen sein.



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