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> Sowjetische Panzer aus amerikanischer Sicht, Ausbildungsfilm
xde100
Geschrieben am: Montag, 19.März 2012, 11:56 Uhr
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Oberst
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Für die Freunde der gepanzerten Zunft als interessantes zeithistorisches Dokument hier mal einen amerikanischen 'Ausbildungsfilm' mit dem Titel "How to Fight the Soviet T-64 and T-72 Tanks"

http://www.youtube.com/watch?v=sZ6QNWo6M0g...player_embedded

damit man mal sieht, wie einem die andere Seite ans Leder zu wollen beabsichtigte dry.gif

xde100


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Aktiv im Kampf gegen sein Körpergewicht / Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Friedrich Nietzsche)
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Landsknecht
Geschrieben am: Montag, 19.März 2012, 13:10 Uhr
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Unteroffizier
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Ich hoffe ich sag nichts falsches, aber im Irak haben die Amis gezeigt wie geht.

Landsknecht


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GWD von 1977-1995 bei Vater und Mutter, 1996-2010 selbstständiger Freigänger, ab 2011 diene ich unter meiner Frau. Aktueller Dienstgrad: Zahlmeister.
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Feldwebel P
Geschrieben am: Montag, 19.März 2012, 19:42 Uhr
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Hauptmann
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Vielen Dank fuer den Hinweis. Hoechst interessant, vor allem die Bemerkung am Ende: Wenn man die guten Seiten des T-62 und die des M-60(A1) zusammen in einen Panzer steckt, bekommt man einen hervorragenden Panzer.
Insgesamt sehr ausgeglichen und fair und auch gut gemacht.


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NVA # UaZ # Panzer (T-72) # 1986-1989
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Phobos
Geschrieben am: Donnerstag, 22.März 2012, 09:52 Uhr
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Hauptmann
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Ich bin zwar kein Panzermann (wg. der Lukengröße! tongue.gif ), aber den Irakkrieg als Referenz zu benutzen ist wohl ungünstig. Soweit ich informiert bin fand da ja mehr oder weniger ein "Abschlachten" der irakischen Panzer statt. Die Luftüberlegenheit war dermaßen erdrückend das die irakischen Panzer regelrecht festgenagelt waren. Diese ohne nennenswerte Luftabwehr am Boden zu zerstören war zwar militärisch ein voller Erfolg, taktisch aber nicht unbedingt ein Kunststück.....


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VM BU 1972-1982
Ab einem bestimmten Grad der Volksverdummung ist es sowieso egal von wem man regiert wird! Dr.Phobos
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Stephan
Geschrieben am: Donnerstag, 22.März 2012, 10:10 Uhr
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Leutnant
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Aber der Stand der Irakischen Panzerwaffe war auch nicht der Beste.
Auch gab es bei der Irakischen Panzertruppe kaum richtig ausgebildete Besatzungen ( munkelt man) sowie gab es kaum Kampfwertsteigerungen der Panzer und das ist fatal.
Panzerschlachten im eigentlichen Sinne gibt es schon lange nicht mehr. So ein Angriff passiert im Verbund verschi. Waffen bzw. Truppengattungen.
Auch ohne die Luftüberlegenheit der Invasionskräfte hätte man erheblich Probleme gehabt. Damit will ich nicht sagen, das die amerikanischen Panzer unbesiegbar sind.
Ich habe ein Bild gesehen, worauf eine Reihe von T 55 bis zum Turm eingegraben waren ( komplett) und das Mitten in der Wüste.
Ohne einen Rückzugsraum und Deckung zu haben überhaupt eine Schuss abzugeben, ist wie der sichere Heldentod.
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Feldwebel P
Geschrieben am: Donnerstag, 22.März 2012, 13:29 Uhr
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Hauptmann
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Uebrigens sind die Aussagen bezueglich der Bekaempfung von gegnerischen Panzern gleich dem, was ich gelernt habe/ auch in der NVA gelehrt wurde. Das ist etwas, was schon vor Jahren im Gepsraech mit amerikanischen und britischen Panzersoldaten zu Erstaunen fuehrte.
Ein paar amuesante Aussagen sind in dem Film (zweiter Teil) auch vorhanden.

@Stephan und @Phobos:

Aus genau diesem Grund habe ich diesen Beitrag einfach ignoriert.


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yachtsman
Geschrieben am: Donnerstag, 22.März 2012, 19:46 Uhr
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Stabsfeldwebel
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QUOTE (Feldwebel P @ Donnerstag, 22.März 2012, 14:29 Uhr)
Uebrigens sind die Aussagen bezueglich der Bekaempfung von gegnerischen Panzern gleich dem, was ich gelernt habe/ auch in der NVA gelehrt wurde ... im Gepsraech mit amerikanischen und britischen Panzersoldaten zu Erstaunen fuehrte.

Moin FeldwebelP,

kannst Du dazu etwas Konkreteres schreiben?

Vielen Dank und Gruß

yachtsman


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Cicero
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Feldwebel P
Geschrieben am: Donnerstag, 22.März 2012, 23:04 Uhr
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Hauptmann
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Moin yachtsman,

Hier mal ein paar Beispiele aus dem Film, die ich auch so in Erinnerung habe:

13:50 - wenn sich die Gelegenheit bietet, auf den leicht gepanzerten Wannenboden zielen und feuern. Die gelegenheit ergibt sich zum Beispiel, wenn der gegnerische Panzer ueber eine Bodenwelle faehrt oder aus einem Graben kommt.
Ab etwa 33:40 wird ueber die moeglichen Zielbereiche gesprochen:

Bereich des Fahrers - Pz wird manoeverierunfaehig
Liinke Turmseite) - dort sitzen Kdt und RS - Pz wird mit hoher Wahrscheinlichkeit als Gegner ausgeschaltet
Seite - Treffer in dem Bereich und Pz wird mit hoher Wahrscheinlichkeit als Gegner ausgeschaltet.

In Gespraechen mit amerikanischen und britischen Panzerleuten stellten sich auch andere Gemeinsamkeiten bzgl der Bekaempfung heraus:

Hoechstes Ziel ist grundsaetzlich, den Pz zu vernichten, entweder einzeln oder im Zusammenwirken.
Wenn dies nicht gelingt, sollte er so beschaedigt werden. Das beduete nicht unbedingt, ihn bewegungsunfaehig zu machen, sondern kampunfaehig. Deshalb wuerde/sollte man dann versuchen, die Bewaffnung oder Zieloptiken zu zerstoeren oder die Nutzung zu beeintraechtigen.
(ab 15:50, aber nicht in dem Detail beschrieben). Dort sind dann auch solche 'normalen' Dinge aufgefuehrt wie Ausnutzung des Gelaendes.
Weiterhin haben 'beide Seiten' festgestellt, dass die Ausbildung fuer den mitteleuropaeischen Kriegsschauplatz gleich war - Pz-Einheiten auf beiden Seiten haben Ziele auf max 2000m bekaempft.
Es gibt noch weitere Gemeinsamkeiten z.B. bei der Schiessausbildung als auch bei der Fuehrung der Besatzung, wobei es mir da an richtigen Vergelichsmoeglichkeiten fehlt, da ich ja im T-72 eine etwas kleinere besatzung hatte.
Das fuehrt dann aber im Zusammenhang mit dem eingestellten Film zu stark vom Thema weg.


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Feldwebel P
Geschrieben am: Donnerstag, 22.März 2012, 23:09 Uhr
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Hauptmann
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Interessant ist uebrigens, dass man im Film noch annimmt, dass der T64 und 72 das Getriebe des T-62 haben. Desweiteren wird die Shillelagh als amerikanische PALR gezeigt. Der Fakt dass nur recht kurz Bezug auf den M1 genommen wird ist ebenfalls interessant und ich wuerde sagen, dass der Ausbildungsfilm zum T64/72 in der zweiten Haelfte der 70er erstellt wurde.

Eine amuesante Beobachtung: Ein amerikanischer Soldat bemaengelt, dass beim T-62 der Rueckwaertsgan als "X3" bezeichnet ist und nicht als "R". Das ist in der zeiten Haelfte, wo der T62 mit dem M60A1 im Detail verglichen wird.


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yachtsman
Geschrieben am: Donnerstag, 22.März 2012, 23:13 Uhr
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Stabsfeldwebel
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Danke @FeldwebelP!
Ich hätte noch weitere Fragen, aber ich stimme Dir zu: das spregt das eingestellte Thema.
Eventuell ein eigenes dazu aufmachen? Ich befürchte nur, dass das wieder zu einem Hauen und Stechen über "wer war besser" wird.

Gruß yachtsman


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IB 4
Geschrieben am: Samstag, 29.Dezember 2012, 02:01 Uhr
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Fähnrich
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Die Frage "wer war besser" wird sich wohl nie beantworten lassen. Auch die Hinweise auf den Irak-Krieg werden nicht zur Beantwortung führen, das war eben ein Wüstenkrieg. Schaut man sich das Gelände in Mitteleuropa an, dann stellen sich ganz andere Fragen. Mag man mich jetzt auslachen, aber selbst ein alter T 43/85 mit seiner
85mm Kanonen kann auf relaltiv kurze Entfernung, und wir reden hier nicht von den weiten und flachen Ebenen Russlands, aus einer Deckung heraus zu einer vernichtenden Waffe werden. Ein entscheidender Nachteil sowjetischer Panzertechnik war aus meiner Sicht deren Mangel in der Nachtkampftauglichkeit. Mit der Einführung der Wärmebildoptik in den Nato-Streikräften waren die Panzer des Warschauer Vertrages mit ihren Infrarotscheinwerfern völlig veraltet. Da hätte man auch gleich die volle Beleuchtung einschalten können! Spätestens mit der Einführung der digitalen Kommunikation und Gefechtsführung hätte der Ostblock erkennen müssen, dass sie diesem Gegener nicht mehr gewachsen ist. Soweit ist es nicht mehr gekommen. Man stelle sich einmal vor, wie die NVA mit Fragen der Mobilfunktelefone und des Internets umgegangen wäre. Vermutlich hätte dies zu vollständigen Zensur geführt, was wiederum vom Großteil der AA nicht akzeptiert gewesen wäre. Es war eben ein Problem, dass Reformen nicht gewünscht waren und Dienstvorschriften im Grunde aus der Mitte der 50iger Jahre bis zum Ende der NVA ihre Gültigkeit beibehalten hatten. Ein System, das nicht in der Lage ist sich Entwicklungen anzupassen, das wird eben von den Entwicklungen überholt. Da mögen die Qualitäten der Panzerwaffen sein wie sie wollen, die Zeit zu verschlafen war nie ein guter Ratgeber!

Gruß IB 4!


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NVA: 11.83 - 04.84 MTS Prora, 05.84-10.86 IB 4 Gotha, Reserve 11.88 - 02.89 AZ 19 Burg/Waldfrieden -Obermechaniker für Turmbewaffnung- Letzter Dienstgrad: Unterfeldwebel

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben.

Abraham Lincoln
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Dabby
Geschrieben am: Sonntag, 30.Dezember 2012, 16:36 Uhr
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Gefreiter
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Woher hatten die denn den Panzer im Vid? blink.gif
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Yossarian
Geschrieben am: Sonntag, 30.Dezember 2012, 16:44 Uhr
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Alle sowj. Panzer bis einschließlich T-62, und später auch T-72, waren zahlreich exportiert worden und konnten so erbeutet werden. Gab ja genug Konflikte. Da wurden sogar viele unbeschädigte Panzer stehengelassen.
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Dabby
Geschrieben am: Sonntag, 30.Dezember 2012, 18:52 Uhr
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Alles klar, danke wink.gif
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